SEO und Onlinemarketing für Fotografen

Heutzutage hat ein Fotograf vielfältige Möglichkeiten, seine Fotos einem großen Publikum zu präsentieren. Für manche ist die Fotografie ein lukrativer Nebenverdienst, andere haben es bereits geschafft ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen. Über Facebook, Instagram und YouTube machen viele auf sich aufmerksam. Diese Kanäle sind effektiv, aber nicht einzig und alleine ausreichend, um neue Kunden zu gewinnen. Eine gut optimierte Webseite ist unerlässlich. Wie Sie es als Fotograf schaffen, mit schnell umsetzbaren Maßnahmen, Ihre Google Position nachhaltig zu steigern, verraten wir Ihnen nachfolgend.

Wieso brauchen Sie als Fotograf Suchmaschinenoptimierung (SEO) ?

Sicherlich wissen Sie, dass es möglich ist, eine Webseite schnell dank der freien Content-Management-Systeme schnell aus dem Boden zu stampfen. Es gibt zahlreiche Templates für Fotografen, mit deren Hilfe sich Bilder gut in Szene setzen lassen. Doch das alleine ist nicht effektiv, wie ein Blick auf die Besucherstatistik verrät. Denn was nützt die schönste Website, wenn Sie nicht gefunden werden.

Nicht immer ist dabei das verwendete System alleine schuld, sondern eine mangelhafte Optimierung. Wie in allen Branchen haben auch Sie als Fotograf Konkurrenten, die alle versuchen möglichst vordere Google-Platzierungen zu erreichen. Wenn ein potentieller Kunde einen Fotografen über Google sucht, so schaut er nicht in der dritten Suchergebnisseite nach, sondern auf der ersten. Sind Sie also dort nicht zu finden, sieht es schlecht aus.

Ich bin selbst leidenschaftlicher Fotograf und habe meine Website „Portraitiert.de“ erfolgreich für die Suchmaschinen optimiert. Sie finden mich z.B. unter diversen Suchbegriffen unter den ersten 10 organischen Ergebnissen bei Google.

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Sie müssen sich dazu die erste Seite der Suchergebnisse einmal anschauen. Hier tauchen zunächst die bezahlten Anzeigenplätze auf. Dann folgen in der Regel lediglich bis zu zehn weitere Ergebnisse. Wenn Sie nicht im Google-Nirwana verschwinden möchten, so ist eine professionelle Suchmaschinenoptimierung und Onlinemarketing unerlässlich.

Wie tickt Google und wie funktioniert SEO?

Die Suchmaschine Google steht nach wie vor im Fokus des Unternehmens Google als solches. In Deutschland liegt der Marktanteil bei 95 Prozent. In unseren europäischen Nachbarländern sieht es nicht viel anders aus. SEO bezieht sich also dementsprechend immer auf den aktuellen Algorithmus von Google. Dieser Algorithmus ist geheim und gleichzeitig dafür verantwortlich ob Sie in der vorderen Liga der Suchergebnisse bei Google mitspielen. Etwa 200 Rankingfaktoren tragen zur Suchergebnisposition bei. Mit der gezielten Suchmaschinenoptimierung für Fotografen möchte man spezielle Rankingfaktoren so beeinflussen, dass die Webseite in den Google-Suchergebnissen so weit wie möglich vorne platziert ist. Viel Traffic (viele Besucher) und Conversions sollen erzielt werden.

Bei der Suchmaschinenoptimierung gibt es immer eine OnPage– und eine OffPage-Optimierung. Die OnPage-Optimierung umfasst dabei alle Maßnahmen, die unmittelbar an der Webseite durchgeführt werden. Sie beziehen sich auf den Inhalt, die Struktur und die Technik. Bei der OffPage-Optimierung befassen wir uns mit SEO-Faktoren, die von außen einwirken.

Das Ranking mittels SEO-Maßnahmen zu beeinflussen, wird von Google begrüßt, so lange man sich an die Richtlinien für Webmaster hält. Wendet man verbotene SEO-Maßnahmen an, so folgt prompt die Penalty, welche im aller schlimmsten Fall, die Webseite sogar komplett aus dem Index katapultiert.

Google hat ein großes Interesse daran, seinen Nutzern die besten Ergebnisse zu liefern. Von dieser marktführenden Position hängen letztlich auch andere Google-Dienste wie AdWords (Google Ads) ab.

Um die internen Ziele erreichen zu können, arbeitet Google unaufhörlich an der Optimierung des Algorithmus´. Dadurch sind Marketingmaßnahem und SEO für Fotografen sehr dynamisch und müssen ein Leben lang, immer auf dem neusten Stand gehalten werden. Die Taktik von gestern, kann (es auf den Punkt gebracht) morgen bereits Ihre Webseite ins Abseits kicken.

Gezielte Keyword-Analyse und Zielgruppe

Sie kennen es selbst: Wer etwas über Google sucht, gibt ein Schlagwort oder eine Phrase ins Google-Feld  ein. Binnen hundertstel Sekunden werden die besten Suchergebnisse angezeigt. Wollen Sie also von potentiellen Kunden gefunden werden, so gilt es erst einmal herauszufinden, mit welchen Keywords die Nutzer nach einem Fotografen suchen. Nur wenn diese Keywords auf den Inhalten Ihrer Webseite wiederzufinden sind, wird Google die Webseite überhaupt listen.

Genau wegen diesem Sachverhalt steht zu Beginn der Suchmaschinenoptimierung grundsätzlich die Keyword-Analyse. Diese bildet maßgeblich eine Grundlage zur Vorgehensweise und der Entscheidung zur Auswahl der SEO- und Marketingmaßnahmen. In der Regel gehen wir wie folgt vor:

Brainstorming

Versetzen Sie sich in die Rolle des Suchenden. Sie sind auf der Suche nach einem Fotografen, wie würden Sie vorgehen, welche Keywords würden Sie in die Leiste tippen? Befragen Sie hierzu auch gezielt andere Menschen, wie z.B. in der Familie, Freunde und Bekannte. Sie erhalten dadurch mehr Objektivität und eine diffizilere Resonanz. Notieren Sie sich alle Keyword und Suchphrasen, welche Ihnen selbst in den Sinn gekommen sind und solche, die Ihnen von Außenstehenden genannt worden. Die Schlagwörter, welche in der Summe am häufigsten genannt wurden, werden ziemlich sicher auch am häufigsten in die Google-Suchmaschine eingetippt.

Nutzung von Keyword-Tools

Nach erfolgreichem Brainstorming haben Sie eine ungefähre Ahnung, aber noch keine fundierten Erkenntnisse. Es ist nicht möglich mit einer Webseite mit allen relevanten Keywords auf Patz eins positioniert zu sein. Sie müssen sich vielmehr auf Keywords festlegen, auf die Sie sich in Sachen Suchmaschinenoptimierung konzentrieren. Ein professionelles Keyword-Tool hilft dabei, diese relevanten Begriffe zu suchen. Das Tool zeigt darüber hinaus an, welche Anzahl an Klicks dieses Keyword innerhalb eines gewissen Zeitraums hatte und wie hoch die Kosten pro Klick bei Google AdWords (jetzt Google Ads) sind. Es gibt kostenlose Keyword-Tools, aber auch solche, die Geld kosten.

Sie sollten sich nun nicht ausschließlich auf solche Keywords stürzen, die ein großes Suchvolumen haben, sondern zunächst Ihre Konkurrenten analysieren. Vergessen Sie dabei jedoch nicht, dass Sie sich als Einzelunternehmer nicht mit einem Großkonzern vergleichen können. Nehmen wir mal das beliebte Keyword „Babyfotografie“. Hier ist es nahezu unmöglich, kostengünstig und schnell an der Google-Spitze zu landen. Müssen Sie überhaupt die Spitze anführen?

Mit dem Keyword „Babyfotografie München“ machen Sie eine präzise Aussage und damit präzisieren Sie gleichzeitig die Zielgruppe. In gleichem Schritt reduziert sich automatisch Ihre Mitbewerberzahl. Sollten Sie dann noch das Wort „Babyfotograf“ mit anderen Wörtern wie etwa „Kosten“ oder „günstig“ verbinden, so erreichen Sie wiederum eine andere Suchergruppe. Diese potentiellen Kunden haben bereits ein konkretes Anliegen und die Absicht einen Fotografen zu buchen. Also erreichen Sie mit diesen Suchbegriffen zunächst weniger Besucher, aber die Besucher, die Sie erreichen, haben eine viel höhere Konversionsrate.

Content ist das A und O

Wenn Sie nun Ihre Zielgruppe und deren Keyword kennen, so können Sie individuellen Content erstellen lassen oder selbst erstellen. Führende SEOs sind sich sicher, dass die zwei Komponenten „Content und Backlinks“ sehr essentielle Rankingfaktoren sind. Mit Content sind Texte, Bilder, Videosequenzen, Audioaufzeichnungen und interaktive Features gemeint. Dabei sind Texte das Wichtigste in Sachen Content. Die Google-Suchmaschine kann Texte sehr schnell und gut verarbeiten und bewerten. Hier liegt auch quasi die Krux eines jeden Fotografen, denn Bilder stellen für Google quasi ein Mirakel dar.

Ein guter Content ist dadurch gekennzeichnet, dass er eine Relevanz aufweist und für den Leser einen echten Mehrwert bietet. Sie haben also die Möglichkeit, im Text die für Sie relevanten Keywords unterzubringen. Setzen Sie sich also mit relevanten Themen auseinander und vermeiden Sie es unbedingt, wahllos Keywords in Texten zu verteilen. Das merkt auch jeder interessierte Leser sofort, denn diese Texte wirken oft holprig, ohne roten Faden und wenig informativ.

Generell kann man sagen, dass der Wettbewerb zwischen den sogenannten Short Tail Keywords stark ist. (Ein Short Tail Keyword ist beispielsweise das Wort „Fotograf“. Genau aus diesem Grund sollten Sie sich vor allem auf die Long Tail Keywords konzentrieren. Ein Beispiel für ein solches ist etwa „ Fotograf für Neugeborene in München“. Die Mid Tail Keywords wie etwa „Babyfotograf in München“ bilden einen guten Kompromiss aus den voran genannten Keywords. Genau aus diesem Grund haben diese auch die günstigsten Erfolgschancen.

Jede Suchanfrage hat eine Intension. Normalerweise sucht jemand nach Antwort auf eine Frage oder eine Lösung für ein Problem. Sollten Sie also Fotos in unterschiedlichen Genres anbieten, so ist es sehr zu empfehlen, Unterseiten für Begriffe wie „Neugeborenen-Shooting“, „Schwangeren-Shooting“, „Babybauch-Shooting“ und so weiter, anzulegen. Fügen Sie diesen speziellen Arten auch immer eine ausführliche Beschreibung hinzu. Definieren Sie die jeweiligen Leistungen so genau wie möglich. Dabei fließen die relevanten Keywords meist schon von selbst mit ein.

Wenn Sie wissen, dass besonders viele Menschen nach den Kosten für ein Babybauch-Shooting googlen, so legen Sie zu diesem Thema wieder eine Unterseite an. Auch wenn Sie keine Preise auf Ihrer Webseite angeben wollen, so können Sie zumindest erklären, wie der Preis für eine Leistung kalkuliert ist. Sie können zum Beispiel auch eine Preisspanne „von – bis“ angeben. So hat der Suchende zumindest mal eine grobe Preisvorstellung. In jedem Fall sorgen Sie so für Traffic auf Ihrer Seite und senden sehr kostbare Nutzersignale. Darüber hinaus stellt sich beim Leser ein Gefühl von Vertrauen und Produkttransparenz ein.

Bei der Erstellung von Content ist folgendes unbedingt zu beachten:

  • Überschriften: Schaffen Sie Struktur, in dem Sie sogenannte H-Überschriften setzen (H1, H2 und so weiter). Dabei sollten Sie bedenken, dass Google ein Keyword in einer Überschrift höher bewertet. Gleichzeitig soll auch die Leselust gesteigert werden!
  • Formatierung und Gliederung: Außer diesen Zwischenüberschriften sollten Sie auch Elemente hervorheben, Tabellen und andere Elemente mit in den Text einbauen. Gliedern und formatieren Sie den Text mit diesen Elementen. Insbesondere bei sehr langen Texten ist es wichtig, sich im Vorfeld Gedanken über ein Inhaltsverzeichnis zu machen.
  • Textfluss: Verwenden Sie natürlich nicht ausschließlich Keywords, sondern auch gängige Synonyme. Versuchen Sie keine Konkurrenten zu kopieren, sondern schreiben Sie einen Text, wie Sie ihn auch gerne vorfinden würden.
  • Multimedia: Der Text ist wichtig, aber nicht ausschließlich! Schaffen sie Auflockerung, in dem Sie Videosequenzen einbinden oder Fotos einfügen. Sie erhöhen somit automatisch die Verweildauer. Auch Audioinhalte können für den Leser sehr attraktiv sein.
  • Generell kann man sagen: Je mehr Content, umso besser! Der Content der meisten Fotografen ist aber dennoch meist überschaubar. In der Regel werden hauptsächlich Leistungen bezüglich der Fotografie genannt und definiert. Darüber hinaus werden Kundenreferenzen aufgelistet und die eigene Karriere beschrieben. Ein Kontaktformular haben die meisten Fotografen. Mit einem Blog tun sich neue Möglichkeiten auf, Ihre Position als Experte zu stärken und auszubauen. Darüber hinaus interessieren sich viele potentielle Kunden für einen Blick hinter die Fotografen Kulissen. Dies können Sie beispielsweise in Form von Videos gut und günstig umsetzen.
  • Viele Fotografen scheuen sich davor, ihr Wissen zur Schau zu stellen und fürchten darum, dadurch einen Nachteil zu haben. Aber bei aller Liebe: jemand der einen Babyfotografen sucht, wird nicht zwangsläufig selbst zu einem, nur weil Sie auf Ihrem Blog über eine Babybauch-Shooting berichten. Vielmehr stellt sich beim Betrachter das Gefühl ein, dass Sie genau die Richtige oder der Richtige für die gewünschten Fotos sind.
  • Vorsicht: Ein Blog ist wirklich nur dann sinnvoll, wenn Sie auch die Zeit und Muße haben, ständig zu bloggen und aktiv an Ihrem Auftritt zu arbeiten. Wenn ein Nutzer den Blog aufruft und nur uralte Postings vorfindet, ist der Effekt dahin. Schlimmer noch. Der Kunde ist vermutlich für immer vergrault.

OnPage-Optimierung

Die OnPage-Optimierung beinhaltet alle SEO-Maßnahmen, die unmittelbar an der Webseite ausgeführt werden können. Es gibt also keine Ausreden, wenn die Grundsätze von SEO nicht umgesetzt wurden:

Quellcode: Nicht jeder kann eine Webseite programmieren. Wenn Sie ein Unternehmen mit der Umsetzung beauftragen oder ein Template verwenden, muss die Seite über einen lupenreinen Quellcode verfügen. Gerade komplexe Lösungen aus dem Baukasten liefern gleich tausende Zeilen an Codes mit, wohingegen sich der Quellcode bei einer kompetenten Programmierung auf einen Bruchteil zusammenfassen ließe. Je geringer der Code ausfällt, umso schneller ist der Aufbau der Seite umsetzbar.

Verschlüsselung: Die Datenübertragung bei Webseiten sollte in jedem Fall verschlüsselt erfolgen. Darauf legt Google nachweislich sehr großen Wert. Dieser Faktor macht sich auch im Ranking bemerkbar! Immer mehr Browser warnen bereits vor unverschlüsselten Webseiten und stufen diese als unsicher ein. Dies kann zur Abschreckung von Nutzern führen.

Sogenannte sprechende URLs: Benutzen Sie keine Aneinanderreihungen von Zeichen, sondern setzen Sie auf sprechende URLs. Bereits der Seitenname sollte verraten, was den Nutzer beim Klick auf Ihre Seite erwartet. Keywords in der Web-Adresse werden Google-technisch sehr stark bewertet. Deshalb dürfen Sie bei Ihnen natürlich nicht fehlen! Denken Sie auch daran, dass immer Verzeihnisse zu einer URL gehören, sie müssen also ebenfalls wohlüberlegt benannt werden.

Meta-Daten: Diese Daten werden in den Suchergebnissen als solches angezeigt. Vor allem der Seitentitel und die Beschreibung der Seite sind sehr wichtig. Beide sollten die essentiellen Keywords enthalten und zum Klicken des Nutzers führen. Im Titel (Title) dürfen Sie bis zu 70 Zeichen verwenden, in der Beschreibung (Description) bis zu 320 Zeichen.

XML-Sitemap: Diese ist maschinenlesbar und ist direkt an die Suchmaschine gerichtet. Alle Unterseiten, welche in den Index aufgenommen werden sollen, sind enthalten. Die Sitemap ist kein unmittelbarer Rankingfaktor, gilt aber beschleunigend bei der Aufnahmen in den Index. Als Fotograf darf man inzwischen Fotos und Bilder in der XML-Sitemap integrieren.

Interne Verlinkung: Ein Crawler hangelt sich in der Suchmaschine regelmäßig auf neuen und bestehenden Seiten von Link zu Link. Damit werden Seiten indexiert. Achten Sie also auf eine gut durchdachte interne Verlinkung. Verlinken Sie nicht ausschließlich innerhalb der Menüs, sondern auch unmittelbar aus dem Content heraus. Eine positive Verlinkung steigert die Verweildauer des Nutzers auf Ihrer Seite und mindert gleichzeitig die Absprungrate.

Ladezeit

Jeder der sucht, will schnell finden! Wenn eine angeklickte Seite aus den Google Suchergebnissen langsam lädt, klicken die meisten Nutzer die Seite wieder zu und rufen die nächste Seite auf. In diesem Fall könnten Sie einen Kunden verloren haben, nur weil die Seitenladezeit zu lang war! Darüber hinaus hat die Webseite negative Nutzersignale an Google übermittelt.

Wie können Sie die Seitenladezeit testen?

In einem kostenlosen Tool von Google, wird die Ladezeit auf einer Skala von 1 bis 100 bewertet. Je höher das Ergebnis ausfällt, umso besser also das Ergebnis. Dabei ist eine Bewertung getrennt von Mobil und Desktop zu ermitteln. Sie müssen also dementsprechend optimieren. Google visualisiert das Ergebnis mittels Farbgebung in grün- entspricht gut, gelb- entspricht mittel und rot- entspricht schlecht.

Sie sehen also, welche Auswirkungen eine gute und schlechte Seitenladezeit haben kann. Ein wichtiger Rankingfaktor der niemals außen vor gelassen werden kann. Nun ist es in Ihrem Fall als Fotograf leider so, dass insbesondere die Fotos die Seitenladezeit verlängern. Sie benötigen für Ihre Webseite aber keine Fotos mit Millionen Pixeln. So machen Sie es auch potentiellen Fotodieben viel schwerer ein Foto von Ihrer Seite zur eigenen Nutzung zu stehlen. Eine bestmögliche Qualität sollten Sie ausschließlich dem zahlenden Kunden zur Verfügung stellen.

Komprimieren Sie die Fotos und skalieren Sie falls nötig. So verringern Sie effektiv das Datenvolumen und steigern gleichzeitig die Lagegeschwindigkeit. Normale Webseiten sollten eine 50 prozentige Bildqualität aufweisen, dies reicht aus. Das Auge des Laien kann den Unterschied gar nicht wahrnehmen.

Komprimieren und Skalieren Sie die Fotos in Ihrem Bearbeitungsprogramm. Wenn Sie beispielsweise WordPress nutzen, können Ihnen Plugins bei der Arbeit behilflich sein. Vermeiden Sie den Einsatz von zahlreichen Plugins, denn sonst machen Sie den zuvor beschriebenen Effekt wieder zunichte.

Sie sollten Bilder im Quellcode im Img-Tag einbinden, denn dies hat eine positive Auswirkung auf die Ladezeit. Definieren Sie „height“ und „width“. So wird ein Platzhalter während des Ladevorgangs gesetzt. Im Hintergrund kann also der restliche Teil Ihrer Seite geladen werden, ehe das Bild ganz geladen wurde. Auch dadurch verringert sich die Seitenladezeit.

Mobilität

Es ist eine Tatsache, dass Google zwischen Desktop-Ladezeit und Mobil-Ladezeit unterscheidet. Das sollte Ihnen einen Impuls geben, wie wichtig es ist, Ihre Seite auch mobil zu optimieren. Ihr Webauftritt soll schließlich auch auf dem Tablet oder Smartphone eine top Figur machen. Viele Portale verzeichnen bereits jetzt eine höherere Zugriffsrate auf mobilen Geräten.

Ihr Webdesign sollte responsive sein, damit die Webseiten sowohl am Smartphone als auch auf dem Laptop dargestellt werden. Wenn eine Seite nicht für Tablets und Smartphones optimiert wurden, ist die Bedienung schwierig und für den Nutzer wenig attraktiv. Die sogenannte Usability ist ein bedeutender Rankingfaktor und sendet sehr bedeutsame Nutzersignale.

Nutzersignale

SEO-Experten streiten sich darüber, ob die Nutzersignale nun ein Rankingfaktor ist, oder nicht. Sicher ist jedenfalls, dass sie mit in die Beurteilung von Google miteinfließen. Google erfasst im Quellcode der Ergebnisseite viele Daten, die nicht nur weitergeleitet werden. Es wird darüber hinaus auch erfasst, wie häufig ein Link angeklickt wurde, ob ein Besucher lange oder kurz auf der Seite geblieben ist und noch andere Seiten aufgerufen wurden (Short Click/Long Click).

Verbessern Sie Ihre Klickrate und das Snippet

Die Listung der Webseite in den Suchergebnissen bei Google, erfolgt mit Snippets. Dies setzt sich aus der URL, der Seitenbeschreibung und dem Titel der Webseite zusammen. Sie müssen also in dem geringen Umfang des Textes, den Sie zur Verfügung haben, beim Betrachter ein Interesse erzeugen. Nehmen Sie mit Beschreibung und Titel Bezug auf die verwendeten Keywords. Ihr Ziel muss es sein, Neugier und Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Wie können Sie als Fotograf effektiv Nutzersignale verbessern:

  • Achten Sie auf eine schnelle Seitenladezeit.
  • Strukturieren Sie die Seitenansicht und schaffen Sie eine gute Übersicht.
  • Bieten Sie viele Problemlösungen an und achten Sie auf eine gute Gliederung. Stichwort „Formatierung“!
  • Bauen Sie auch Fotos ein, denn Text ist zwar wichtig, aber in Ihrem Fall geht es doch schließlich um Fotos. Erstellen Sie themenrelevante Galerien.
  • Verbessern Sie die Time on Site durch den Einbau interessanter, auf Fotografie bezogene Videos. Stichwort „Blick hinter die Kulissen“
  • Nutzen Sie in jedem Fall eine verschlüsselte Datenübertragung. So schaffen Sie Vertrauen. Nennen Sie Kundenreferenzen und lassen Sie Kunden zu Wort kommen.
  • Schreiben Sie regelmäßig Blogartikel, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Gestalten Sie die Texte aktuell, themenrelevant und mit Fotos. Seien Sie parallel auf Portalen wie Instagram, Facebook und Pinterest
  • Versuchen Sie, den Nutzer an sich zu binden. Wenn Sie beispielsweise über aktuelle Themen schreiben und Videos erstellen, kehren Nutzer auch wieder zu Ihrer Seite zurück.
  • Alles in allem muss es Ihr Ziel sein, den Betrachter eine gut strukturierte, interessante und themenrelevante Webseite zu bieten.

OffPage-Optimierung, bzw. Backlinks

Dieser Themenbereich besteht aus vielen kleineren Maßnahmen, doch vorwiegend geht es um Backlinks. Man versteht darunter die Verlinkung von externen Seite auf Ihre eigene. Google versteht unter einem Backlink eine Empfehlung und beurteilt dies als wichtigen Faktor in Sachen Relevanz.

Nun kommt es darauf an, woher der Backlink kommt, denn es bringt absolut nichts einen Backlink auf eine x-beliebige Seite zu setzen. Im weitesten Sinne sollte die Seite auf die der Link geht, auch mit Fotografie zu tun haben. Idealerweise sollte es sich dabei noch um einen DoFollow-Link handeln. Das Ranking der Linkquelle ist entscheidend für die Kraft des Backlinks. Setzen Sie lieber nur einen extrem kraftvollen  Link, anstatt 60 lasche Links.

Local SEO

Wenn Sie nicht international als Fotograf von einer Stadt zur nächsten hoppen, so sollte die lokale Auffindbarkeit in Google auch ein wichtiges Thema sein. Ihre Kunden stammen vermutlich aus der Region, also sollten regionale SEO-Maßnahmen in keinem Fall außer Acht gelassen werden. Dies bedeutet konkret, dass Sie auch Lokale Anfragen wie „Babyfotograf München Giesing“ optimieren sollten. Es existiert nämlich tatsächlich ein eigenständiger Index für lokale Firmen. Wenn Ihr Firmensitz Google bekannt ist, werden auch in der organischen Suche Ergebnisse der Region gelistet. Darüber hinaus gibt es Einträge bei Google Maps. Dies bietet ebenfalls ein hohes Potential. Verschaffen Sie sich einen Google My Business Zugang und schaffen Sie mit ausgewähltem Content einen lokalen Bezug.

Bitte beachten Sie, dass wir nicht alle möglichen Maßnahmen hier erwähnt haben und nicht bis ins kleinste Detail vorgedrungen sind. Dennoch hoffen wir, dass wir einen guten Überblick bezüglich SEO und Marketing für Fotografen bieten konnten.

Instagram für Fotografen

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