Wie ist Bing und Duane Forrester zu SEO eingestellt?

Bings Senior Product Manager des Webmaster Programmes, Duane Forrester setzt genauso auf Qualität wie Googles Matt Cutts. Er befindet die Auswahl relevanter Meta-Tags, H1-Tags sowie die Arbeit eines Suchmaschineoptimierers als wichtig. Rankings erfordern mehr als nur eine gute technische Grundlage einer Webseite oder einer hervorragenden Onpage-Optimierung.

Bings Meinung zu SEO

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Um langfristig zu überleben bedarf es einem positiven ROI (Return on Investment).Wie auch Google verfügt Bing über einen eigenen Algorithmus, der die Rankings von Webseiten festlegt. Ein H1-Tag soll zur besseren Übersicht für den Kunden dienen und nicht als SEO-Instrument. Im Bereich des Texthandels findet man bei diversen Kunden verschiedene Anforderungen an einen Text, wo es hauptsächlich um Keyworddichte, H-Tags und Optimierung der Texte geht. Doch für den Leser sind solche überoptimierten Texte einfach nicht lesenswert und Google oder Bing legen darauf auch keinen großen Wert mehr. Das Thema der Webseite sollte zwar mit den restlichen Texten und den Meta-Tags übereinstimmen, doch dies bedeutet nicht, dass man einen Text mit unendlich vielen Schlüsselbegriffen verschandet, mit der Absicht eine bessere Platzierung in den Suchergebnissen zu erzielen. Denn das wird man mit einer solch veralteten SEO-Methode nicht erreichen. Die H-Überschriften dienen genauso wie in Zeitungen als Orientierungshilfe für den Leser. Lt. Duane Forrester stehen Dinge wie Usability im Vordergrund und keine überoptimierten SEO-Texte.

Lange URLs

Zu lange URLs mag die Suchmaschine Bing nicht. Vor einiger Zeit hatte Bing Schwierigkeiten diese überhaupt zu indexieren. Umso kürzer die URLs sind, umso besser kann auch heute der Crawler von Bing diese indexieren. Selbstverständlich sollte in einer URL auch einmal „sparsam“ mit Hauptkeywords umgegangen werden, wenn es nun zum Thema passt. Dabei spielen wiederum die Relevanz von Content, Keywords, Thema der Webseite, im Zusammenspiel mit den Meta-Tags eine große Rolle.

Social Signals

Duane bestätige auch, dass die Kombination aus Social Signals, Usability, gutem Content und einer gut optimierten Seite zum Erfolg führen. Der virale Effekt der sozialen Netzwerke sei nicht zu unterschätzen, meinte Forrester.

Fazit:

Bing schaut ähnlich wie Google auf das Suchverhalten der User und ist grundsätzlich nicht gegen SEO, sondern bezieht Personen, Social Signals und andere wichtige Rankingfaktoren in die Suchergebnisse ein.

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