Ranking factors

Google SEO Rankingfaktoren 2020

Mehr als 200 Faktoren bestimmen dein Ranking bei Google. Das Hauptaugenmerk der Suchmaschine ist es, dem Nutzer schnellstmöglich seine Suchanfrage zu beantworten. Bestenfalls sogar ohne dass er auf die Webseite im Suchergebnis klicken muss. Daher ist ein relevanter Content einer der wichtigsten Rankingfaktoren, den du zum Beispiel anhand strukturierter Daten oder sogenannter FAQ-Snippets gut aufbereiten kannst.

Was ist ein Rankingfaktor für Google?

Alle Optimierungsmaßnahmen die das organische Ranking in den Suchmaschinen direkt oder indirekt verbessern, zählen zu den Rankingfaktoren. Eine sichere Website, die Seitengeschwindigkeit, Mobilfreundlichkeit, Alter der Domain, Domainautorität, optimierter Content, technisches SEO, interne und externe Links oder Benutzerverhalten sind die wichtigsten Faktoren, die unser Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen beeinflussen.

Wie relevant jedoch ein einzelner Rankingfaktor ist, ist umstritten und wird häufig diskutiert. Google veröffentlicht keine aktuellen Rankingfaktoren. Diese werden aus Studien von Suchmaschinenexperten und Aussagen von Google-Mitarbeitern bestmöglich zusammengestellt.

Im Internet stehen einige Blogartikel und Listen zu den Rankingfaktoren 2020 zur Verfügung, die möglicherweise größtenteils relevant sind.

Warum sind die Rankingfaktoren so wichtig?

Die organische Gewinnung von Traffic ist eine der beliebtesten Quellen für Neukundenakquise im Internet. Wer es schafft in den Suchergebnissen der großen Suchmaschinen weit vorne zu ranken, braucht weniger Geld für Werbung. Wenn du Werbeanzeigen über Google schaltest, musst du sofort tief in die Tasche greifen. Daher optimieren viele Firmen ihre Webseite für die Suchmaschinen. Mehr als 90 Prozent in Deutschland nutzen den Marktführer Google für ihre Suchabfragen.

Einige SEO-Experten und SEO-Tool-Anbieter nehmen die Rankingfaktoren regelmäßig unter die Lupe und publizieren diese Inhalte. Wer im Internet recherchiert findet Interviews mit interessanten Informationen über Rankingfaktoren. Ebenso verraten Google Patente wichtige Informationen, die dir dabei helfen können deinen Content besser aufzubauen und bessere Rankings zu erzielen.

Beispiel

Patent zu „RICH CONTENT FOR QUERY ANSWERS“ – „Reichhaltige Inhalte für Abfragen und Antworten“

Dieses Patent wurde bereits 2014 beantragt und heute findet es große Anwendung.

https://patentscope.wipo.int/search/en/detail.jsf?docId=WO2015102869

Google hat sich entsprechend des Suchverhaltens der Nutzer über die Jahre angepasst und weiterentwickelt. Damals zeigten die Suchergebnisse eine deutlich schlechtere Qualität. Schnelle und präzise Antworten auf gezielte Fragen stehen nicht nur für Google im Vordergrund, sondern auch für dich als Nutzer.

Die Antwort auf deine Suchanfrage bei Google erfolgt in den meisten Fällen sofort und präzise. Meistens sogar direkt im Suchergebnis, ohne dass du dabei auf eine Webseite klicken musst, um deine Antwort zu erfahren.

Beispiel

Frage:

Welche Augenfarbe hat Leonardo DiCaprio?

Antwort

 

Welche wichtigen Optimierungsmaßnahmen kann ich aus diesen Suchergebnissen erkennen?

  1. Strukturierte Daten wie z.B. FAQ-Snippets werden von Google bei direkten Fragen in den Ergebnissen angezeigt.
  2. Daten mit prägnanten Informationen werden sogar auf Platz 0 bei Google angezeigt, wenn sie perfekt zur Suchanfrage passen.

Google ist in der Lage dir eine Antwort auf deine Suchanfrage zu liefern, auch wenn deine Anfrage nur aus wenigen Wörtern besteht. Die Suchmaschine formuliert daraus eine komplette Frage und liefert dir dann die passende Antwort aus.

Ranking Korrelationen

Toolanbieter wie SISTRIX oder Searchmetrics analysieren jährlich die besten 30 Suchergebnissen für 10.000 Keywords. Zur Bereitstellung einer solchen Studie zu den Rankingfaktoren werden ca. 300.000 URLs untersucht. Dort werden Kriterien wie z.B. Anzahl der Backlinks, Länge des Contents oder interne Links zur Auswertung herangezogen.

Grundsätzlich stellt sich für jede Konkurrenzanalyse die Frage, was der Andere besser oder anders macht, damit er besser rankt. Die SEO-Tool-Anbieter untersuchen in welchem Zusammenhang die Rankings mit den möglichen Rankingfaktoren stehen. Eine Korrelation zweier Faktoren heißt nicht, dass ein kausaler Zusammenhang besteht.

Die Rankingfaktoren können somit aus unterschiedlichen Studien interpretiert werden.

Rankingfaktoren 2020

Brand

Webseiten bekannter Marken erzeugen aufgrund ihrer Autorität hervorragende Rankings, selbst wenn sie nicht alle Rankingfaktoren erfüllen. Dies ist seit Jahren eine auffällige Besonderheit bei Google. Viele Brands nutzen beispielsweise wenige H-1-Überschriften oder verwenden kürzere Texte im Content als andere Webseiten und verzeichnen dennoch bessere Rankings.

Brands haben in der Regel aber mehr Backlinks und werden häufiger auf Social Media genannt als andere Firmen.

Suchverhalten: Rank Brain

Wenn wir informative Inhalte besser einsetzen, generieren wir bessere Rankings im Vergleich zu der Optimierung reiner Money-Keywords. Google erkennt sofort ob wir die Landing Pages zum kommerziellen Zweck optimieren.

Ansprechende Snippets

Wir müssen die Snippets so gut optimieren, dass der Suchende sich direkt angesprochen fühlt und den Klick auf deine Website wagt. Dadurch steigert sich die Click Through Rate und das Resultat daraus ist ein besseres Ranking. Parallel zur Textoptimierung von Title und Description macht es Sinn, die Snippets und den Content anhand von strukturierten Daten zu optimieren, damit die Grundlage für Zero-Rankings und FAQ-Snippet-Rankings gegeben ist. Damit erfüllst du die Wünsche des Users und die von Google. Der Nutzer hat somit die Möglichkeit dein Suchergebnis ohne direkten Klick auf dein Webseite aufzufinden.

Keywords in Title & Descripton im Zusammenspiel mit dem Content

Die Auswahl und das Zusammenspiel von Keywords sind wichtig für deine Rankings. Du solltest den Content nicht offensichtlich vollstopfen mit Keywords, da die Keyword Dichte keinen entscheidenden Faktor mehr für deine Rankings darstellt. Setze die Keywords richtig über Title, Description und die H-Überschriften richtig ein. Sie müssen zum restlichen Content der Seite passen. Auch die Bildoptimierung spielt dabei eine wichtige Rolle. Definiere das Alt-Tag und den passenden Dateinamen für dein Bild.

Backlinks von unterschiedlichen Webseiten

Die Anzahl der unterschiedlichen Domains die auf die eigene Webseite verlinken ist nach wie vor einer der wichtigsten Rankingfaktoren. Mittlerweile sind Backlinks zwar etwas unwichtiger geworden im Vergleich vor einigen Jahren. Bestenfalls baust du deine Links natürlich auf, was leichter gesagt als getan ist. Wenn du einen großen hochwertigen Content anbieten kannst, verlinken früher oder später andere Webseiten auf deine Seite, ohne dass dafür etwas bezahlen musst.

Wenn du es schaffst exklusive und themenrelevante Links aufzubauen bringt dies nicht nur eine bessere Sichtbarkeit im Web, sondern auch Reputation.

Wie finde ich Backlinks?

Der erste Weg führt meistens zu den Mitbewerbern. Entdecke die Backlinkquellen deiner Konkurrenten und entdecke mögliche Backlinkquellen. Links aus wichtigen Branchenverzeichnissen gehören immer noch zu einer natürlichen Backlinkstruktur dazu.

No-Gos

  • Lege keine speziellen Webseiten an zum Zwecke des Linkaufbaus.
  • Angebote wie 1000 Backlinks für 50 Euro solltest du ebenfalls nicht wahrnehmen.
  • Deine Backlinks müssen eine gewisse Qualität aufweisen.
  • Wenn jeder Artikel auf einer Webseite mehrere ausgehende Links zu anderen Firmen verzeichnet, ist es nicht die richtige Wahl für deine Linkplatzierung.
  • Nutze keine Money Keywords für deine Linktexte.
  • Nutze einen natürlichen Ankertext

Interne Verlinkung

Google bewertet die Anzahl und die Relevanz der internen Links auf deiner Webseite. Einige große Seiten im Netz verlinken nicht innerhalb ihrer Texte. Gut intern verlinkte Seiten sind zum Beispiel Wikipedia oder Zalando.

Die interne Verlinkung gehört zu den SEO Basics und wird häufig in ihrer Wirkung unterschätzt.

Tipps zur internen Verlinkung

Verlinke individuell und nicht immer nur die gleichen Keywords

Prüfe deine Seite auf Fehlerhafte Links

Achte bei der internen Verlinkung auf die Autorität und verlinke nach Prioritäten

Interne Links müssen Sinn ergeben

Mobile Optimierung (Mobile First)

Mittlerweile wurde die Optimierung einer Webseite auf mobile Geräte als offizieller Rankingfaktor bekannt gegeben. Jedoch unterlaufen Seitenbetreibern immer wieder Fehler, dass gewisse Teilbereiche nicht mobil optimiert sind, was Google in Sachen Ranking schlechter bewertet.

Bei Systemen wie WordPress hast du ein leichtes Spiel deine Seite passend für mobile Geräte zu optimieren. Andere Systeme bringen häufiger Schwierigkeiten mit sich, wenn es um die mobile Optimierung geht. Du kannst bei Google mit folgendem Tool überprüfen, wie gut deine Seite mobil optimiert ist:

https://search.google.com/test/mobile-friendly

Wenn deine Website nicht für Mobilgeräte optimiert ist, wird es schwierig für den Benutzer, die Desktopversion deiner Website auf seinem Mobilgerät anzuschauen und zu benutzen. Der User muss ran zoomen oder seine Finger zusammenziehen, damit er die Inhalte anschauen kann. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass er deine Seite wieder verlässt. Deshalb musst du unbedingt darauf achten, dass alle Bereiche deiner Webseite mobil optimiert sind. Du erfüllst ansonsten diesen Rankingfaktor nicht und es gehen dir potentielle Kunden verloren. In den USA nutzen bereits mehr als 90 Prozent der Nutzer ihre Geräte zur lokalen Suche.

Es ist für dein Unternehmen entscheidend, dass du den mobilen Usern einen optimalen Content lieferst. Ganz egal was du anbietest, es muss perfekt mobil darstellbar sein. Ob du einen Online Shop betreibst und mobil deine Produkte verkaufen möchtest, oder einfach nur den Besucher zum Lesen deines Blogbeitrages animieren möchtest.

Wenn er in dem Moment wo er deine Landing Page erreicht scrollen oder seine Finger spreizen, verlässt er deine Seite und du hast einen Kontakt verloren, daraus resultiert eine höhere Absprungrate und indirekt rankst du dauerhaft schlechter.

 

 

PageSpeed & Geamtperformance der Website

Die Seitenladezeit ist ebenfalls ein bekannter Rankingfaktor.

Warum ist die PageSpeed wichtig?

In erster Linie soll der Nutzer sein angefordertes Suchergebnis möglichst schnell erhalten. Zum erfolgreichen SEO gehört die Optimierung der Landezeiten einer Webseite. Lädt deine Seite nicht schnell genug besteht die Gefahr, dass der Nutzer zum nächsten Suchergebnis springt. Diverse Studien belegen die Bedeutsamkeit der Ladegeschindigkeit.

Google hat selbst anhand einer Studie veranschaulicht, wenn du deine Ladezeit von 1 auf 5 Sekunden herabschraubst, dass sich dein Absprungrate fast verdoppelt.

Check deine Seite und folge den Anweisungen von Google unter folgendem Link:

https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/

Bildoptimierung

Im Januar 2020 bezeichnete ein Mitarbeiter von Google „Bilder ohne Alt-Attribut“ als häufiges SEO Problem bei Webseitenbetreibern.

Welche Faktoren gehören zur Bildoptimierung?

  • Die Größe des Bildes
  • Alt-Tag-Optimierung
  • Dateiname
  • Bildtitel
  • Bildbeschreibung
  • Bildunterschrift

Bedenke, dass Bilder in der Bildersuche bei Google gefunden werden und die Optimierung zu den Onpage Maßnahmen gehört.

SSL-Zertifikat HTTPS-Sites

Im Netz gab es seit der Aufforderung von Google, dass das SSL-Zertifikat ein Rankingfaktor ist, extrem viele Umstellungen von http auf https. Neben der Domain wird ein kleines Schloss angezeigt im Browser. Manche Hosting Anbieter wie z.B. all-inkl.com bieten SSL-Zertifikate kostenlos an und andere verlangen eine Gebühr. Der Besucher soll dadurch mehr Vertrauen in die Website haben und sich bei seinen Transaktionen sicherer fühlen. Seiten die nicht darüber verfügen werden möglicherweise im Ranking abgestraft.

EAT – Expertise, Autorität & Vertrauenswürdigkeit

Google hatte vor einigen Jahren den sogenannten Author Rank ins Leben gerufen und sogar Bilder von Autoren in den Suchergebnissen angezeigt. Alleine dies beweist schon eine Wichtigkeit für die Suchmaschine. Trendanalyst John Müller von Google bestätigte, dass sogenannte Quality Rater die Qualität der Suchergebnisse messen, aber E-A-T (Expertise, Authority und Trustworthy) keinen direkten Einfluss auf die Rankings hat. Da Google Mittlerweile Zusammenhänge von Personen, Firmen und anderen Variablen erkennen kann, gehört dieser EAT-Faktor meiner Meinung nach zu einem Rankingfaktor.

Nachlesen kannst du die offiziellen Quality Guideline unter:

https://static.googleusercontent.com/media/guidelines.raterhub.com/de//searchqualityevaluatorguidelines.pdf

„2.6 Reputation of the Website or Creator of the Main Content A website’s reputation is based on the experience of real users…

Dort werden über die eigene Website hinaus, externe Quellen über eine Person oder ein Unternehmen einen Einfluss auf die Bewertung der Seitenqualität haben. Es wird empfohlen sich weitere Veröffentlichungen im Netz über Personen und Firmen anzuschauen. Daher hat dieser Faktor mit Sicherheit in irgendeiner Art und Weise Einfluss auf die Rankings deiner Webseite.

Google nutzt die Bezeichnung Quality Rater Guidelines schon seit einigen Jahren nicht mehr im Web, und stellte diese nicht öffentlich zur Verfügung. Weltweit sind für Google mehrere tausend Mitarbeiter im Web unterwegs, die die Qualität der Webseiten beurteilt und auswertet. Heute heißen die ehemalig Quality Rater Guidelines „General Guidelines“. Am Link des PDFs kannst du sehen, dass es sich um „Search Quality“ handelt.

Content

Content gewinnt immer mehr an Relevanz gegenüber vielen anderen Faktoren. Die Suchmaschinen werten Texte, Bilder und Videos aus und bewerten deren Qualität. Der Nutzer und auch Google erwarten schnelle und gleichzeitig qualitativ hochwertige Suchergebnisse. „Content is king“ nicht nur in punkto Quantität, sondern hauptsächlich in Bezug auf Qualität.

Qualität des Contents

Generische Texte führen dich langfristig nicht zum Erfolg mit deiner Webseite. Die Qualität wird bei Google großgeschrieben und durch hochwertige Inhalte landest du auf besseren Positionen. Der Google Bot kann mittlerweile die Struktur deiner Inhalte verstehen. Mehrwert liefern und Probleme deiner Zielgruppe zu lösen stehen im Vordergrund.

Formatierungen

Nutze Zwischenüberschriften zur Strukturierung deiner Texte. Tabellen oder Bullet Points können ebenfalls hilfreich sein deinen Content schöner zu formatieren. Der Nutzer möchte nicht einfach nur einen langen Text herunterlesen, sondern möglichst einfach zu seinen Informationen gelangen, die er bei Google abgefragt hat. Dies fällt ihm viel leichter, wenn er von Punkt zu Punkt springen kann. Schaffe eine gute Überschrift durch ein Inhaltsverzeichnis und vereinfache deinem Leser die Findung der gewünschten Informationen.

Quellenangaben und interne Links

Setze ausreichend interne Links, womit du den Leser durch deine Seite führst. Achte darauf, dass du innerhalb deiner Texte nicht zu viel nach Außen verlinkst, damit du nicht Gefahr läufst, dass er nach kurzer Lesedauer zur Originalquelle abspringt. Wenn du Texte mit Informationen aus anderen Quellen schreibst, nenne deine Quellen am Ende des Textes.

Rechtschreibung und Grammatik

Seit dem Panda Update ist bekannt, dass Faktoren wie Rechtschreibung und Grammatik eine wichtige Rolle spielen. Es sind vielleicht keine direkten Rankingfaktoren, aber sie wirken sich direkt auf das Verhalten deiner Leser aus. Ebenso zählt wie gut deine sprachliche Ausdrucksweise ist. Bestimmten Zielgruppen legen großen Wert darauf.

Länge der Texte

Um die Länge des Contents wird immer wieder diskutiert. Ich bin der Meinung, dass ein Blogartikel mit mindestens 1000 bis 1500 Wörter einfach bessere Chancen auf gute Rankings hat im Vergleich zu 400 bis 600 Wörter. Es kommt dabei immer auf die Thematik an. Wenn es sich um einen redaktionellen Beitrag mit aktuellen Geschehnissen handelt, wird es eher schwierig 1000 Wörter dazu zu schreiben. Ratgeber Texte eignen sich einfach besser dazu, lange Content-Texte zu schreiben. Das Wissen wird somit tiefgründiger und der Leser hat die Möglichkeit sich ausgiebig zu informieren.

Frischer Content

Update deinen Content in regelmäßigen Abständen und bringe immer wieder neue Texte auf deine Website. Setze hin und wieder neue interne Links und sorge für neue Signale für Google. Mit großer Wahrscheinlichkeit wertet Google wie häufig du deine Seite aktualisierst und neue Inhalte bereitstellst.

Doppelte Inhalte

Kennzeichne deinen Content durch Canonical Tags, wenn du doppelte Inhalte auf deiner Website verwendest. Duplicate Content kann intern und extern Einfluss auf deine Rankings nehmen. Nutze Rel=Canonical und du bist auf der sicheren Seite. Damit sagst du Google bei welcher Seite sich es um den Originalcontent handelt.

Bilder und Videos im Content

Videos und Bilder sind für Google wichtige Elemente, die deinen Textcontent auflockern. Durch eine gute Bildauswahl steigerst du die Klickrate und machst den Rest des Contents interessanter. Es gibt viele Menschen, die sich ausschließlich Videos anschauen und nicht gerne Texte lesen, daher bietet sich an einen Video-Content bereit zu stellen. Wichtig dabei ist, wenn du bei Google optimal gefunden werden möchtest, dass du den gesprochenen Content transkribierst.

OnPage Maßnahmen

  • Welche OnPage Maßnahmen sind wichtig für meine Rankings?
  • H-Überschriften
  • Keywords in H-Überschriften
  • Keywords in der URL (kurze URLs)
  • Keywords zwei bis dreimal im Text
  • Keywords in Title und Description
  • Bilddateiname
  • Alt-Tag beim Bild
  • Individueller Title und individuelle Description für jede Seite
  • Sitemap XML
  • Sitemap HTML

 

 

 

 

 

 

Keyword Nutzung und verwandte Begriffe

Beachte bei der Content-Erstellung die Einhaltung der Thematik. Google erkennt die Zusammenhänge, wenn beispielsweise verwandte Begriffe zum Einsatz kommen. Durch „Latent Semantic Indexing“ unterscheidet die Suchmaschine welche Bedeutung ein Begriff hat. Wenn du z.B. über die Automarke „Jaguar“ schreibst, weiß Google, dass es nicht um das Tier „Jaguar“ geht.

Versuche nicht deine Seite mit Keywords voll zu stopfen, sondern nutze ein Keywords zwei bis dreimal. Optimiere nach WDF*IDF-Content-Optimierung und nicht nach Keyword Dichte. Der ganzheitliche Content deiner Webseite wird bewertet.

User Experience (UX), Verweildauer, Absprungrate

Das Benutzerverhalten geht indirekt mit deinen Rankings einher. Verschiedene KPIs (Key Performance Indicator) beeinflussen deine Rankings. Eine wichtiger Wert ist die Klickrate, woran du erkennst wie viele Besucher ausgedrückt in einem Prozentsatz auf deine Seite klicken. Damit kannst du die Performance bestimmter Content Seiten gezielt messen.

Bilder, Videos oder fesselnde Überschriften können zu höheren Klickraten führen.

Wenn du Title und Description anregend formulierst, klickt der User auf das Snippet, welches er über die Suchergebnisse findet.

Absprungrate

Wenn du es schaffst deine Absprungrate zu verringern und die Verweildauer zu steigern werden sich diese Werte dauerhaft auf deine Rankings auswirken. Dies sind Faktoren, die die Qualität deines Contents aufwerten. Die Nutzer zeigen Interesse an deiner Website. Umso länger die Leser bleiben, umso interessanter ist dein Content.  Wenn der Besucher nicht auf das nächste Suchergebnis zurückspringt, ist er mit deiner Website zufrieden und wird vielleicht sogar ein Dauerleser.

Wenn er nur kurz draufklickt und dann zur nächsten Seite geht ist der Nutzer abgesprungen und die Absprungrate verschlechtert sich.

Mobile Webseite

Immer mehr Benutzer surfen mit dem Smartphone oder dem Tablet im Internet. Daher verzeichnet die mobile Suche mittlerweile mehr Traffic als die Suche vom Desktop PC aus. Google bevorzugt mobile Seiten lt. „Mobile First“.

„Bei der Mobile First-Indexierung nutzt Google vor allem die mobile Version der Inhalte für die Indexierung und das Ranking. In der Vergangenheit wurde für den Index hauptsächlich die Desktopversion des Seiteninhalts herangezogen, wenn die Relevanz einer Seite für die Anfrage eines Nutzers bewertet werden sollte. Da die meisten Nutzer mittlerweile aber über Mobilgeräte auf die Google-Suche zugreifen, crawlt und indexiert der Google Bot in Zukunft hauptsächlich Seiten mit dem Smartphone-Agent.“ – Quelle: https://developers.google.com/search/mobile-sites/mobile-first-indexing?hl=de

Seitenarchitektur & Struktur der URLs

Nutze möglichst kurze und sprechende URLs. Somit kann der Google Bot deine Seite besser indexieren. Eine strukturierte Seite ist zum einen für den User besser anzuschauen und hilft Google die Seite zu verstehen.

Social-Media-Aktivitäten

Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob sogenannte Social Signals die Rankings bei Google verbessern. Viele Blogger schreiben regelmäßig gute Beiträge, betreiben aber keine SEO. Sie teilen und kommunizieren ihre Beiträge über Social Media und ranken damit erfolgreich bei Google.

Social-Media-Aktivitäten korrelieren mit den Rankings. Aus eigener Erfahrung empfehle ich Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, LinkedIn oder Xing in dein Online Marketing einzubeziehen.

Welche Social-Media-Aktivitäten sind relevant für deine Rankings`?

  • Die Anzahl der Tweets
  • Die Autorität des Twitter Users
  • Die Anzahl der Facebook Likes
  • Die Anzahl Facebook Shares
  • Die Autorität des Facebook Users

Domain

In Deutschland eignet sich eine DE-Domain am besten. Um in anderen Ländern erfolgreich zu ranken empfiehlt sich die länderspezifische Domain zu nutzen.