Backlinks sind Links, die von einer anderen Website auf die eigene Seite eingehen. Zwei Bestandteile machen einen Backlink aus: der URL und der Ankertext oder Linktext. Der Linktext ist der Text, der auf eine andere Website hinweist, in der Regel als Hyperlink. Backlinks sorgen für das Ansteigen der Link-Popularität einer Website sowie für ein besseres Ranking bei den Suchmaschinen. Bei der Auswahl ist ebenso wie bei der Anzahl der Backlinks Vorsicht geboten, denn Google & Co. strafen Websites mit übermäßig vielen, aber für den User nutzlosen Links ab.

Links – Qualität kommt vor Quantität

Mit dem reziproken Linktausch verlinken Administratoren zwei Websites direkt miteinander. Diese Form ist die einfachste, da sich die Beteiligung auf zwei Seiten bezieht. Mehr als zwei Seiten miteinander zu verlinken bezeichnet der nicht-reziproker Linktausch. Das können drei oder mehr Websites sein, die sich miteinander verlinken. Geht der Linktausch über drei Seiten und mehr ist es für Suchmaschinen schwer, die verlinkten Seiten zu erkennen. Das Kaufen oder Mieten von Links straft Google ab, sobald die Suchmaschine dies erkennt. Wer einen dieser Wege einschlägt, verfügt über eine Reihe Backlinks. Dieses unnatürliche Linkwachstum kommt hauptsächlich aus der Verwendung von Linkfarmen und anderen Methoden, die ein künstliches Wachstum erzeugen. Ist die Anzahl der Backlinks auf einer Seite „unnatürlich“ hoch, straft Google diese Seite ab.

Ein ordentlicher Linkaufbau



Die ethischen Regeln bei der Suchmaschinenoptimierung erfordern einen natürlichen Linkaufbau. Sie erzeugen gezielt Backlinks, die auf die eigenen Seite verweisen in einem simulierten Linkwachstum, das als natürlich erscheint. Suchmaschinenoptimierer beeinflussen das Linkwachstum mit hochwertigen Inhalten, aktuellen Informationen, die thematisch relevant sind sowie verschiedenen Maßnahmen, die dem Public Relation Bereich entsprechen. Weiterhin nehmen Experten in sozialen Netzwerken teil oder kommentieren auf Communitys oder Blogs.

In der Regel haben Websitebetreiber auf Backlinks keinen Einfluss, jedenfalls nicht direkt. Google & Co. beziehen Backlinks ein und werten sie auch als Suchbegriffe. Bei der Suchmaschinenoptimierung spielen Backlinks eine große Rolle. Die Linkpopularität beeinflussen Suchmaschinenoptimierer mit beispielsweise mit Artikelverzeichnisse, Social Bookmarks oder Pressemitteilungen.

Google & Co. wirken einem künstlich aufgebauten Linkaufbau gezielt entgegen. Updates und Änderungen der Algorithmen für Ergebnislisten gebieten einer Website mit unnatürlichen vielen Links Einhalt. Google straft diese Seiten ab, indem er sie in seinen Ergebnislisten in die untersten Ränge schickt oder ganz aus dem Index entfernt. Mit dem Penguin Update ist Google in der Lage, derartige Seiten zu erkennen, die Netzwerke aufzudecken und abzustrafen.



Backlinks und Ranking

 



Eine hohe Qualität von ein- und ausgehenden Links erhöhen den PageRank einer Website. Zwar dienen Backlinks in erster Linie dazu, Besucher auf die Zielseite zu bringen, doch wer den passenden Linktext oder Keyword verlinkt, hat gute Chancen auf eine ordentliches Ranking. Thematisch zusammenpassende Websites, die sich über Text oder Schlüsselwort miteinander verlinken, stufen die Suchmaschinen automatisch nach oben.

Webseitenbetreiber haben keinen Einfluss auf Backlinks und erhalten auch keine automatische Benachrichtigung, über Rückverweise auf ihre Seite. Sie können Backlinks jedoch durch Auslesen der Referrer bei der Analyse der Logdateien aufspüren. Ein Versuch, die Backlinks mit Hilfe der Suchmaschinen zu erfassen, ist wenig erfolgreich, da diese nicht alle, sondern lediglich eine Auswahl der Backlinks auflisten.