Social Media: kaum noch weg zu denken

Kein Unternehmen kann es sich leisten, die Social-Media zu ignorieren. Die Aktivitäten in den Plattformen haben immense Auswirkungen. Das gilt ebenfalls für Versicherungsgesellschaften.

Die deutschen Versicherer sind auf einem guten Weg

Zu Beginn zögerte die deutsche Versicherungswirtschaft, sich mit den sozialen Medien auseinanderzusetzen. Die Zeit nutzten die Gesellschaften für die Vorbereitung des Auftritts bei Facebook und Co und den damit verbundenen Herausforderungen. Sie entwickelten eine seriöse Strategie für Social Media und schufen im Unternehmen entsprechende Grundlagen.

Allerdings besteht nach wie vor Nachholbedarf im Bereich der vollumfänglichen Nutzung der Social-Media-Plattformen. Sie setzen nicht gezielt und in geringem Maße auf die Optionen, die Social Media bietet. Mit Marken und Werbung ist es in diesem Bereich nicht getan.

Aktiven in den sozialen Netzwerken stellen eine erfolgskritische Grundlage dar, die in der Regel mit immensen Auswirkungen zusammenspielt. . Für die Entwicklung von Social-Media-Strategien ist eine solide Informationsgrundlage unerlässlich. Diese gewährleistet die Wirksamkeit und Effizienz der umsetzbaren Strategien.

Versicherer, die im Social-Media-Bereich zögerlich agieren, sind letztendlich die Verlierer. Mittelfristig gesehen kann es sich kein Versicherer leisten, bei Social Media keine Aktivitäten zu zeigen. Für das Unternehmen hat dies eine negative Bedeutung. Die Gespräche, welche die Nutzer der sozialen Netzwerke über das Unternehmen führen, kommentiert die Gesellschaft nicht und beantwortet keine Fragen. Die Vorteile für einen aktiven Beitrag in den sozialen Netzwerken stehen auf einer langen Liste. Kundenbeziehungen kann das Unternehmen hier aufbauen, stärken und ausbauen. Die bislang nicht erreichte Zielgruppe erreicht die Versicherungsgesellschaft bei Facebook und Co. Durch den kontinuierlichen Austausch der Versicherer mit ihren Kunden erkennen die Macher die Kundenmeinungen über ihr Unternehmen sowie dessen Leistungen und Angebote.

 

Studie: Social Media Shares und der Einfluss auf Rankings

Eine Studie behauptet: – Facebook-Aktivitäten mit Shares oder Likes haben keine Wirkung beim Google Ranking

In welcher Form sich eine Webseite mit Facebook-Engagement mit Shares und Likes auf das Ranking bei Google auswirkt, ließ viel Spielraum für Spekulationen. Während der andauernden Diskussion kommt eine Studie zu dem Schluss: Es gibt keine SEO-Auswirkungen. Drei Domains erstellte das Studienteam mit zwei unterschiedlichen Seiten. Auf allen Seiten sammelte es Likes, bis 900 Likes zusammenkamen. Dennoch hatte Google an den Seiten kein Interesse und crawlte sie nicht. Den Index erreichte keine der sechs Studienseiten. Aus diesem Umstand leitet das Team den Umstand ab: Google wertet keine Facebook-Likes bei der Suche nach Inhalten aus.

Für den Google-Bot ist die Ausführung des Skripts technisch problemlos machbar. Google ist jedoch beim Ranking wählerisch. Links auf den Websites prüft Google sorgfältig. Es kommt nicht auf die Anzahl der Links an, sondern auf die Wertigkeit.

Bei Likes ist dies schwer nachzuvollziehen und noch problematischer nachstellen. Zwar sind sowohl Fakeaccounts wie auch der nicht einheitliche Trust in mehreren Personen für die Likes Indikatoren, die jedoch weder zuverlässig noch, klar bewertbar sind und nichts über die einer Seite aussagen.

Shares haben keinen Einfluss

Die nächste Studie untersucht an den Einfluss von Shares. Fünfzig Menschen erstellten Websites und teilten sie zehn Mal. Das Studienteam nahm Google in die Pflicht und beobachtete dessen Reaktion. Auch hier stellte sich Google quer und zeigte sich an den Shares desinteressiert.

Facebook-Aktivitäten haben aktuell keinen Einfluss bei Google und seiner Suchmaschine. Google kann jederzeit seinen Algorithmus den Daten von Facebook anpassen. Damit erhalten diese Relevanz und begünstigt diejenigen, die aktiv bei Facebook sind.

 

Bei Social Media stehen diese TUI und Aida ganz oben

TUI und Aida kommen im Netz sehr gut weg, wenn es Diskussionen über Reiseveranstalter gibt. Nicht nur bei den Umsätzen, auch in den sozialen Netzwerken sind die TUI, der deutsche Marktführer bei Pauschalreisen und Aida Cruises bei Kreuzfahrten, sondern auch in den Social Medias federführend. Der Social Media Monitor von der Agentur Sempora hat dies ermittelt. Sieben deutsche Reiseveranstalter, die zu den umsatzstärksten gehören, wurden im März unter die Lupe genommen.

Studie Social Media

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Die deutsche Touristik wie z.B. die Aida ist auf Facebook heiß begehrt, denn etwa 460.000 User haben sich für die Seite mit dem Like-Button entschieden. Der Abstand zu TUI ist zwar groß, doch bleibt der Reiseveranstalter mit etwa 88.000 Fans auf dem zweiten Platz, gefolgt von Thomas Cook Deutschland mit fast 30.000 Fans. Mit großem Abstand kommen dann noch ITS mit 11.000 sowie FTI mit 7.000 und Schauinsland mit 3.600 Fans.  ADAC Reisen und Alltours, die auch zu den großen Reiseanbietern gehören, haben – was viele erstaunt, keine Facebook-Präsenz. Nur durch die Reisebüros der eigenen Filialen sowie der Franchisekette taucht z. B. Alltours bei Facebook auf. Mit etwa 300 Fans ist auch Dertour fast nicht präsent, brachte es jedoch in Österreich auf 5.500 Fans und mit 2.700 auf der deutschen Gay-Travel-Seite.

Social Media Studie

Soweit Facebook. Bei Twitter sieht das ganz anders auch, denn hier liegt die TUI weit vor der Konkurrenz, das ermittelte die Sempora-Studie. Im Kurznachrichtendienst wird viel über Alltours und Dertour diskutiert wird. Es fällt dabei auf, dass auf Facebook Schauinsland ein immer wieder aktuelles Thema ist. Nicht immer kommen die Reisebüros bei den Diskussionen gut weg, doch die deutschen Veranstalter haben in den sozialen Netzwerken ihren Glanz nicht verloren und stehen rundum ausgezeichnet da. Die Studie hat ermittelt, dass der größte Anteil der Einträge positiv ist, doch zeigen auch einige Einträge, dass das was der Veranstalter wahrnimmt, noch lange nicht dem entspricht, das der Endkunde gewünscht hat.

 

Marketing Plattform unterstützt soziale Netzwerke

Die Marketing Plattform Acronis Go Social ist für Vertriebspartner gedacht. Hier sind Inhalte zu Acronis, Studien und Nachrichten zu erhalten, die sich mit dem Thema Backup, Big Data oder Recovery beschäftigen. Diese Infos sind so aufbereitet, dass sie gezielt für die sozialen Netzwerke genutzt werden können.

Wer ein Profil hat, kann auf XING, Twitter, Facebook & Co. diese Informationen verbreiten. Damit wird ein nachhaltiger Nutzen der sozialen Netzwerke eröffnet und die Kunden stehen in einem ständigen Kontakt. Die Integration bedarf nur weniger Schritte. Die Inhalte sind in Kategorien unterteilt, wie beispielsweise Marktforschung, Videos oder Case Studies und so sind genau die Zielgruppen angesprochen, die es dann gezielt über Social Media verbreiten.

Ohne soziale Medien kein Erfolg

Dadurch ist die Möglichkeit des direkten Dialoges mit dem Kunden gegeben. Neuerungen und interessante Bewegungen auf dem Markt kommen genau bei dem Kunden an, der sich auch dafür interessiert. Das Portal Acronis Go Social ist damit ein Tool, welche die eigenen Inhalte über soziale Netzwerke verbreitet und auch die eigenen Aktivitäten unterstützt. Die Bedeutung der sozialen Medien für Dienstleister, Händler und Hersteller ist enorm und wird immer mehr genutzt. Wer sich in der heutigen Zeit nicht ein Profil auf einem entsprechenden Portal anlegt, hat eigentlich auf dem Markt verloren. Acronis hat die Testphase mit Bravur bestanden und wird sich wohl in der nächsten Zeit einer höheren Bekanntheit erfreuen.

Pinterest bald mit 2,5 Milliarden Dollar bewertet?

Nach Information eines US-Medienberichts steht Pinterest, eine Bilder-Sammelseite, kurz vor dem Abschließen einer erneuten Finanzierungsrunde.

Auch Pinterest muss sich mit dem Gedanken anfreunden, beispielsweise mit Werbung zu Umsatz zu gelangen. Das Wall Street Journal berichtet, dass Pinterest mit einer Bewertung bis zu 2,5 Milliarden Dollar versehen werden könnte. Pinterest hatte im Mai 2012 für sein rasant angestiegenes Start-up 100 Millionen Dollar von Mitwissenden unter Leitung der E-Commerce-Firma Rakuten erhalten. Dabei fand eine Bewertung mit 1,5 Milliarden Dollar statt. Bis dato bekam Pinterest 140 Millionen Dollar an Geldern für seinen gewagten Versuch von Andreessen Horowitz, Firstmark Capital sowie Bessemer Venture Partners.

Bislang konnte Pinterest weder Gewinne noch Umsätze erlangen. Im Monat Dezember des vergangenen Jahres besuchten diese Seite 48 Millionen Gäste. Ein Jahr zuvor waren es nur neun Millionen Besucher. Durch das erhöhte Wachstum konnte die Company von anfangs 20 Mitarbeitern im Jahr 2012 auf zwischenzeitlich 100 Mitarbeiter wachsen. Pinterest zog in eine große Halle, die 5400 Quadratmeter misst, nach San Francisco umziehen. Es wurde neue Technik angeschafft, mobile Apps erneuert und die Webseite mit diversen Features versehen. Mit Hilfe eines eventuellen Werbesystems und dem Ausbau von Geschäftsbeziehungen will Pinterest nun den Versuch starten, Umsätze erzielen zu können. Wie Lawrence Lenihan vom Investor Firstmark mitteilt, könne Pinterest zu einer Marketing-Plattform heranreifen. Traffic von Pinterest soll in Verkäufe von Waren einfließen, wofür Pinterest dann Provisionen erzielen möchte. Im Verlauf des laufenden Jahres 2013 plant Pinterest den Start von weltweiten Auftritten. Des Weiteren ist eine Aufstockung seines Personals auf 200 Mitarbeiter bis zum Jahresende 2013 geplant.

 

 

 

Jemand da?: im Social Media Universum

Aber sicher! Das Universum aus sozialen Netzwerken ist voller Planeten, auf denen man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Hier ist ein Guide durch die digitale Welt der Planeten.

social media

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Wir leben in vertrauten Räumen, in denen wir uns morgens um die Blumen kümmern und unseren Hund knuddeln. Doch darüber hinaus gibt eine Sphäre, in der wir uns tagtäglich und ganz selbständig bewegen: das Universum sozialer Netzwerke. Die dort kreisenden Planeten sind sehr unterschiedlich, ähnlich wie Erde, Mond und Mars. Jeder, der sich auf einem dieser Planeten bewegt, zieht einen bestimmten Menschentyp an. Auf einigen herrscht ein sehr freundliches, auf anderen ein sehr raues Klima. Auf einigen ist hauptsächlich Fun angesagt, während auf anderen die Arbeit im Vordergrund steht. So manch ein Twitter-Anhänger würde nie auch nur einen Fuß auf Facebook setzen und umgekehrt! Dabei ist es eigentlich auf allen Planeten durchaus möglich Bekanntschaften zu schließen. Ich habe die interessantesten Internet Planeten besucht und verrate Ihnen, was Sie jeweils erwartet.

Linked in

Was ist besonders?
Hier treiben sich die Zigarren -und Whiskey Trinker unter den Usern herum. Das Who is who der Führungskräfte ist auf diesem Planeten konzentriert versammelt und zwar aus der ganzen weiten Welt.

Welche Art von Bevölkerung lebt hier?
Jobnomaden sind stets auf der Suche nach dem nächsten Coup!

Land und klimatische Verhältnisse:
Die User haben bereits einen Teil ihrer Karriere hinter sich und blicken entspannt von einem sonnigen Berg in die Weite. Das Klima ist als Wohlfühlklima zu bezeichnen, sowohl von den traumhaften Temperaturen, als auch vom emotionalen Klima hergesehen.
Man betreibt hier sehr entspannt und auf höchstem Niveau Smalltalk der Extraklasse.

Religion:
Man lebt selbstverständlich kosmopolitisch!

Facebook

Was ist besonders?
Facebook ist der Place to be, ähnlich wie die Metropolen Berlin, Paris, New York. Vor ein paar Jahren waren man noch hip, wenn man sich auf diesem Planeten rumgetrieben hat, heute ist es hier genau wie in anderen weltweiten Anziehungspunkten hoffnungslos überlaufen.

Welche Art von Bevölkerung lebt hier?
Menschen, die einen unglaublichen Drang dazu haben, sich rund um die Uhr mitzuteilen und zwar ganz unabhängig von ihrem Alter (0-100 ist alles dabei). Es gibt allerhand Spezies wie etwa der gerade geschlüpfte Säugling, für den seine Eltern schon mal ein hübsches Profil angelegt haben, bis zu den Großeltern, die auf die Aktivitäten des Enkels ein strenges Auge werfen.

Land und klimatische Verhältnisse:
Selbst für User, die nicht auf diesem Planeten zu Hause sind, ist der charakteristisch blaue Planet ein Begriff und sofort identifizierbar. Das Klima ist dank der hohen Bevölkerungsdichte sehr durchwachsen. Die einen lassen regelrecht verbal die Sau raus, während sich andere der Erhaltung von Werten wie Freundschaft und Liebe verschrieben haben.

Religion:
Die Bewohner müssen offen für alles und jeden sein. Transparenz wird auf diesem Planeten gaaaanz groß geschrieben.

Google +

Was ist besonders?
Ähnlich wie die Volksrepublik China strebt dieser Planet die Weltherrschaft an. Momentan schnappt der Planet etwas nach Luft! Die Anzahl der aktiven User ist zwar geringer als bei Facebook, aber hinsichtlich SEO bringt es was.

Welche Art von Bevölkerung lebt hier?
Übergesiedelte aus Facebook, die es leid sind, sich an nervige Statuten fesseln zu lassen und die Geduld verloren haben. Nun hoffen diese User auf ein ruhigeres Leben auf diesem Planeten. Sie teilen hier gemeinsam mit anderen Fortgelaufen und Freunden verschiedene Kreise und veröffentlichen dort ihre Bilder, Links oder Gedanken.

Land und klimatische Verhältnisse:
Sehr wechselhaft und luftig. Jeder Kreis lebt in einem eigenen Klima mit eigener Wohlfühltemperatur.

Religion:
Zurzeit herrschen noch anarchische Verhältnisse. Man fühlt sich gemeinschaftlich befreit vom übermächtigen Facebook Gott. Alles in allem ist man jedoch nur Anhänger eines neuen Gurus!

Xing

Was ist besonders?
Dies ist der Marktplatz des Universums. Man ist in kleiner und feiner Runde und fühlt sich in exklusiver Atmosphäre. Auf dem Planeten landen User, die ihre wertvollen Ressourcen zur Schau stellen und mit ihnen handeln. (Es handelt sich um internationale Management-Kenntnisse, große Führungsstärken, Soft Skills, Fremdsprachenkenntnisse und vieles, vieles mehr)

Welche Art von Bevölkerung lebt hier?
Hier leben Profis und solche die es werden wollen. Ehrgeiz und Talent ist hier unbedingt angesagt! Vom Founder bis zum Vorstandsmitglied, über Headhunter oder Praktikanten in großen internationalen Firmen.

Land und klimatische Verhältnisse:
Hier ist es sehr abwechslungsreich! Es herrscht ein Lüftchen durch alle Berge und Täler des Planeten, nämlich eine recht verbindlichen Brise. Alles in allem ist es hier ein wenig kühler, als auf anderen Planeten des Internet Universums. Aber durch diesen Umstand ist das Leben hier seriöser, angenehmer und berechenbarer. Siesta und Party sind hier definitiv weniger angesagt, stattdessen wird lieber an der Karriere gebastelt.

Religion:
Um es mit Steve Jobs Godfather of Business zu halten: „Innovation und steter Wandel sind die Schlüssel zum Erfolg.“

Twitter

Was ist besonders?
Hier geht es so hektisch zu wie am New Yorker Times Square. Hier läuft alles oberflächlich, modern und schnelllebig. Man muss schon hinter die Fassade schauen, um auf den wahren Menschen bzw. deren wahren Beweggründe zu stoßen. Es gibt Links, die den User, -einmal angeklickt in ganz andere Universen führen.

Welche Art von Bevölkerung lebt hier?
Hier gibt es eine hohe Promidichte! Jeder hat wohl schon einmal einen unüberlegt gepostet Schnappschuss eines Promis gesehen oder sich über ein selten dämliches Statement eines so genannten A-Promis amüsiert. Viele PR-Agenten wurden hierdurch wohl bereits in den Wahnsinn getrieben. Hier rasen Journalisten in Lichtgeschwindigkeit und Mitteilungsbedürftige, die ihr Leid hemmungslos klagen. Ihre Follower wollen stets am Puls der Zeit sein.

Land und klimatische Verhältnisse:
Das Klima ist rau und manchmal ein wenig schwer erträglich. Es bleibt die Nettigkeit und der Stil nicht selten vor lauter Hetzerei gehörig auf der Strecke. Wenn man sich hier an die Fersen des richtigen hängt, kann man durchaus eine schnelle und pointierte Information erlangen. Es hat ein bisschen etwas von einem Haifischbecken.

Religion:
In der Kürze liegt die Würze. Menschen, die nicht lange nachdenken ehe sie sich mitteilen, sind hier bestens aufgehoben. Auch das Kommentieren anderer Tweets ist enorm beliebt.

Facebook-Gewinnspiel „Gefällt mir“-abhängig?

Facebook: Darf die Teilnahme an einem Gewinnspiel von einem „Gefällt mir“ abhängig gemacht werden?

Viele Unternehmen mit einer eigenen Facebook-Fanseite unternehmen des Öfteren Versuche, mit Hilfe von Gewinnspielen an neue Fans zu kommen. Per Gericht musste nun entschieden werden, ob es erlaubt ist, die Teilnahme an Gewinnspielen nur dann zu gewähren, wenn ein „Like“ abgegeben wurde.

Facebook gefällt mir

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Ein Unternehmen aus den Niederlanden führte auf Facebook eine Werbekampagne für ein Gewinnspiel durch. Teilnehmen konnte jedoch nur ein Facebook-Nutzer, wenn dieser im Vorfeld auf den „Gefällt mir“-Button von der Fanseite des entsprechenden Unternehmen geklickt hatte. Diese Art und Weise von Werbung sorgte für Ärgernis bei einem Verbraucherschutzverband. Dieser betrachtete das Verhalten des Unternehmens als unzulässig und erließ eine Abmahnung gegen das Unternehmen. Nachdem es von Seiten des betreffenden Unternehmens nicht zur Abgabe der geforderten strafbewehrten Unterlassungserklärung kam, unternahm der Verbraucherschutzverband gerichtliche Schritte in Form einer Klage gegen dieses Unternehmen. Nach Ansicht des Verbraucher-schutzverbandes handelte es sich hierbei um einen Verstoß gemäß § 5 UWG des Wettbewerbsrechts. Viele Nutzer der Plattform Facebook gehen davon aus, dass der „Gefällt mir“-Button aufgrund gemachter positiver Erfahrungen mit dem betreffenden Unternehmen erfolgt ist.

Das Landgericht Hamburg kam am 10. Januar 2013 zu dem Schluss, es könne durchaus die Gewinnspielteilnahme von dem geklickten „Gefällt mir“-Button abhängig gemacht werden. Unter dem AZ: 327 O 438/11 wurde die Unterlassungsklage zurückgewiesen. Die Richter sahen hier keinen Wettbewerbsverstoß sowie auch keine Irreführung von Nutzern. Sie gehen gegenteilig sogar davon aus, dass mit dem Anklicken des bewussten Buttons nur eine völlig unverbindliche Äußerung des Gefallens fällt. Bislang ist dieses Urteil noch nicht rechtskräftig.

 

 

Quelle: http://www.e-recht24.de

Unternehmen: Social Media Monitoring spielt eine wichtige Rolle

Soziale Netzwerke wurden zwischenzeitlich auch für Unternehmen wichtige Plattformen im Bereich der Vermarktung. In den meisten Fällen werden diese für die Auswertung ihrer Aktivitäten genutzt.

Mangement sozialer Netzwerke

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In der Gegenwart gehören Soziale Netzwerke fest mit zum Leben dazu. Aus einer Befragung des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft zum Thema „Social Media in Unternehmen“ geht hervor, dass Unternehmen diese Plattformen in der Hauptsache zur Verbreitung von Informationen nutzen. Eine Vielzahl von Unternehmen verfolgt über diese Plattformen Gespräche der Nutzer. Es ist ein verstärktes Interesse am Social Media Monitoring zu verzeichnen. Unternehmen verfolgen ganz bestimmte Ziele durch ihre Auftritte in den sozialen Netzwerken. Unter anderem handelt es sich dabei um eine Verbesserung der Beziehungen zu den Kunden und des Kundenservices. Neben der Verfolgung von Beiträgen in Foren schätzen Unternehmen in sozialen Netzwerken auch die Möglichkeit, hierüber ihre Absatzzahlen analysieren zu können.

Zwanzig Prozent der befragten Unternehmen nutzt auch die Chance, eigene Befragungen zu starten. Aus den Resultaten dieser Befragungen können diese dann Schlussfolgerungen zu ihren Aktivitätserfolgen ziehen. Gerade dieser Aspekt benötigt noch eine wesentliche Verbesserung, denn immerhin 31 Prozent geben an, dass sie mit den Messungen durch allgemein als typisch bezeichnete Befragungen recht unzufrieden sind. Es wird der Wunsch geäußert, sich für einen branchenweiten gültigen Standard im Bereich der Messung des Erfolges von Unternehmen zu arrangieren. Letztendlich analysieren 63 Prozent aller Unternehmen ihre sozialen Aktivitäten im Internet. Von 29 Prozent der Unternehmen, die diese Möglichkeit bisher nicht nutzen, zeigen sich immerhin 75,6 Prozent am Social Media Monitoring interessiert.

 

Facebook: der böse Spion?

Zukünftig soll Facebook selbst eine App anbieten, mit der festgestellt werden kann, wo sich die Mitglieder des weltgrößten Social Media aufhalten. User können Ihre Freunde in der Nähre ihres Aufenthaltsortes finden. Mitte kommenden Monats wird die App voraussichtlich auf den Markt kommen lt. einem Bericht von Bloomberg.

APP von Facebook

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Die Applikation läuft auf dem Smartphone, auch wenn der User nicht aktiv ist. Jeder weiß wo wir uns befinden, wenn wir die neue Facebook-Anwendung eingeschaltet haben. Facebook erfährt somit noch mehr über seine Mitglieder und hat die Möglichkeit weitere Werbeeinnahmen zu generieren. Immer mehr Menschen gehen über mobile Endgeräte online. Facebook weiß wie man die Nutzer bei Laune hält. Die Benutzerzahlen sprechen für sich: Facebook verzeichnet 7,5 mal mehr aktive Nutzer als Google+ lt. Einem Artikel auf http://www.gruenderszene.de. Facebook floriert nicht nur in puncto Nutzerzahlen, sondern entwickelt zusätzlich noch eine eigene Suchfunktion. Der mobile Bereich wächst ständig und somit befindet Facebook sich auf der richtigen Fährte.

Datenschützer betrachten die neue Facebook App eher kritisch, da die Nutzung nur möglich ist, wenn der Nutzer explizit seine Einwilligung dazu gibt. Die automatische Gesichtserkennung war bereits zum Scheitern verurteilt. Facebook sichert sich durch die Zustimmung des Nutzers eine grundsätzliche Erlaubnis, für Dienste GPS-Daten zu nutzen. Google hat bereits einen ähnlichen Dienst mit Latitude 2009 eingeführt. Somit ist Facebook nicht das einzige Social Media am Markt, welches solche Funktionen anbietet. Sicherheitsexperten empfehlen diesen Dienst erst gar nicht herunterladen. Doch in der Praxis läuft das Ganze etwas anders ab. Sicherlich werden viele Menschen diesen Dienst nutzen. Wird Facebook seine Mitglieder immer mehr ausspionieren?