Nicht nur SEO sondern auch Google geht es an den Kragen?

Wie Welt.de berichtet wird der Druck auf Google erhöht. Die größte Suchmaschine der Welt soll ihre Einstellungen ändern oder eine Strafe bezahlen. Die EU-Kommission setzt Google ein Ultimatum. Zuerst ging es übermäßiger SEO an den Kragen und jetzt Google? Konkurrenten werden laut EU-Kommission benachteiligt. Vorgeworfen wird Google auch seine Marktmacht zu missbrauchen.

Google und die Kartellwächter

Google.de

Joaquin Almunia ist EU-Wettbewerbskommissar, der Google Strafen androht, falls sich die Suchmaschineneinstellungen nicht zukünftig ändern. Eigene Dienste von Google würden gegenüber den Mitbewerbern bevorzugt werden, meinte Almunia. Ein Bericht zum Thema erschien bei Financial Times. Wenn bis zum Monatsende keine zufriedenstellende Änderungsvorschläge an die EU-Kommission unterbreitet werden, sollen Sanktionen beschlossen werden. Lt. Google Sprecher würde Google mit der Kommission kooperieren. Im November 2010 wurde gegen Google ein Verfahren wegen Missbrauchs der eigenen Markenmacht eingeleitet. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Google-Suchabfragen zu anderen Suchdiensten.

Google selbst verfügt über eine sogenannte vertikal Suche „Vertical Search“. Nach Ansicht der EU-Kommission zeigt Google an erster Stelle Links zu der eigenen vertikalen Suche. Mitbewerber tauchen erst weiter unten auf in dieser Suche. In den USA konnte Google bereits einen Fall wegen einer Wettbewerbsklage für sich entscheiden. Die US-Kartellbehörde FTC konnte nicht ausreichend Hinweise dazu finden, dass die Suchergebnisse von Google manipuliert werden. Die Ermittlungen der Wettbewerbshüter wurden eingestellt. Doch Google gestand verschiedene Dinge ein. Sollte sich keine Einigung ergeben zwischen der EU-Kommission und Google, könnte es für Google zu finanziellen Einbußen in Höhe von bis zu 10 Prozent der gesamten Geschäftseinnahmen kommen. Google verfügt über 70 Prozent des gesamten Suchmaschinenmarktes.

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