Die erste Position ist bei Mobile-SEO fast immer maßgebend

Die aktuelle Click-Through-Rate-Studie (CTR-Studie) analysierte zum ersten Mal im großen Stil, welche Unterschiede es zwischen der Internet-Suche bei Desktop-PCs und mobilen Endgeräten es gibt. Das Ergebnis lässt keinen Zweifel; ein so eindeutiges Ergebnis wurde nicht erwartet.

Ist Eure Webseite bei mobilen Endgeräten nicht auf Poleposition von Google, ist sie für den Nutzer nicht interessanter als die Seiten, die ab der zweiten Seite der Ergebnisliste befinden.

Seoclarity fand dafür sehr drastische Worte und gab den Start frei für eine neue Klickstudie. Bei dieser Studie wertete das Unternehmen mehr als 2,6 Millionen Klicks und über zwei Milliarden Impressions aus mehr als 400 Webmaster-Tools aus. Es wurde ein umfangreiches Keyword-Set, das weit über zwei Millionen Begriffe enthielt, ausgewählt, um eine breit gefächerte Breite der Themen zu gewährleisten. Im Vordergrund stand die Frage, wie sich das Verhalten der Nutzer zwischen Desktop PC und mobilem Endgerät unterscheidet. Die erste Position ist bei mobilen Endgeräten extrem wertvoll

Ranking am Desktop PC

Auf den ersten Link klicken etwa 28 Prozent der Nutzer von mobilen Endgeräten im Gegensatz zu denen, die einen Desktop-PC nutzen. Hier waren es nur 19 Prozent. Krass war das Ergebnis, das sich mit den dahinter liegenden Plätzen befasste. Nur etwa 3,9 Prozent der mobilen Nutzer klickten auch den dritten Link klicken an, Nutzer eines Desktop-PCs klickten den dritten Link mit 7,7 Prozent doppelt so oft. Bei den Plätzen vier bis zehn kam es zur Erholung der Klickraten bei Nutzern von mobilen Endgeräten, dennoch besteht ein massiver Unterschied.

Die so bekannte Kurve der Desktop-CTR wird, wie verschiedene andere Auswertungen durch die Studie bestätigt. Wegweisend ist die Studie und ihre Ergebnisse, welche die beiden bedeutungsvollsten SEO-Kanäle vergleich, allein schon durch ihre Größe. Seoclarity merkt noch an, dass die Mobile CTR-Studie sehr ernstzunehmend ist, auch wenn es sich um die erste Studie überhaupt in dieser Form handle.

Bilanz

Fest steht, dass das Mobile-SEO sehr viel kompetitiver ist als das übliche Desktop-SEO. Auch wenn die Studie es gerne anders aufzeigen wollte, sind die Unterschiede zwischen Mobile-SEO und Desktop-SEO nicht ganz so massiv. Die Tendenz, dass die Poleposition auf mobilen Endgeräten extrem wichtiger ist als auf Desktop-Computern, ist dennoch richtig. Der Grund dafür ist, dass die Bildschirme auf mobilen Endgeräten bedeutend kleiner sind und langes Scrollen daher unwahrscheinlich ist. Zweifel an der Wichtigkeit von Mobile-SEO bestehen nicht, denn letztendlich kommen hier die meisten Suchanfragen auf Google zu.

Das Google-Forschungsteam für Maschinelles Lernen agiert von Zürich aus

Die verschiedenen Google-Produkte wie der Google Übersetzer oder die Google Bildersuche werden täglich von mehreren 100 Millionen Menschen genutzt. Doch die Produkte sind nicht vom Himmel gefallen. Kontinuierliche Forschungen im Bereich Maschinelles Lernen (ML) bilden die Basis. Eine intensive Zusammenarbeit aller Google-Forscher auf der ganzen Welt ist es zu verdanken, dass Google heute Produkte anbieten kann, die heute weltweit zum Alltag zählen.

 

Google Tools

Die Kombination von einzigartigem Wissen und Kreativität im Bereich modernster ML-Techniken und –Technologien ermöglichen die Entwicklung der Google-Tools und Produkte. Das europäische Google Forschungsteam für den Bereich Maschinelles Lernen agiert künftig von Zürich aus. Ziel ist es ein Umfeld zu schaffen, welches Software-Ingenieure und Forscher aus dem Bereich Maschinelles Lernen zusammenzubringt und fortan in Europa die Entwicklung von Produkten und Forschung zu betreiben zu ermöglichen. Bereits heute ist der Züricher Google Standort das größte Entwicklungsbüro des Internetkonzerns außerhalb der USA.

Messaging App

Die Basis-Technologien des Knowledge Graph oder auch des Google Assistenten  für die Messaging-App Allo wurden in der Schweizer Großstadt entwickelt. Das neue „Google Research Europe“-Team wird sich allerdings nicht nur auf die enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Google-Forschungsteams konzentrieren. Weitere Schwerpunktbereiche liegen im Maschinellen Lernen, Erkennen und Verstehen der natürlichen Sprache und Machine Perception.

ML-Infrastruktur

Aufgrund dessen wird das Team kontinuierlich nach Wegen forschen, welche die ML-Infrastruktur optimieren. Mit diesen Wegen soll die Forschung für die Community im Allgemeinen begünstigt und die praktische Umsetzung der Forschungsergebnisse vorangetrieben werden. Des Weiteren bietet sich den Züricher Forschern die außerordentliche Chance eng mit dem Google-Team der Sprachwissenschaftler zu kooperieren. Gemeinsam können diese Forschungsteams im Bereich Sprache weitere innovative Google-Tools und -Produkte entwickeln.

Google Wissenschaftler

Zudem profitieren die Google-Wissenschaftler von der Tatsache, dass in Europa einige der besten technischen Universitäten weltweit angesiedelt sind. Hier sieht das Team aus Zürich die herausragende Möglichkeit von den IT-Experten zu profitieren und zeitgleich diese mit Veröffentlichungen und akademischer Unterstützung in der akademischen Gemeinschaft zu stärken.

 

Ein Leben ohne Google

Kann man heute eigentlich noch ohne Google sein? Die bekannte Suchmaschine ist so allgegenwärtig und unauffällig zugleich. Hier ein kleiner Ausblick, wie es wäre, eine ganze Woche auf das Google zu verzichten.  Heute ist Google ist überall präsent. Man hat schnell das Gefühl, dass diese kleine Suchmaschine schon die Macht über die Hände und Gehirne der Menschheit erlangt hat. echte man etwas wissen oder hat zu einer speziellen Sache eine Frage, geht der Griff der Finger schon ganz automatisch zu den Tasten und der Google Suche. Heute kann sich kaum noch jemand eine Suche ohne Google, Google Maps, News-Button oder Bilder vorstellen. Dass dieses Phänomen schon Jahre her ist, sieht man alleine daran, dass der Duden das Wort „googeln“ bereits im Jahr 2004 in seine 23. Auflage gedruckt hat.

Google News und Co.

Wer einmal diesen langen Zeitraum betrachtet, seitdem es Google gibt, wird schnell feststellen, dass jeder Internetnutzer mehrmals täglich Google nutzt. Kleinigkeiten wie Tickets ordern, Urlaube buchen, News lesen, Onlineshopping, Rezepte gucken, Kinderprogramm, das Neuste aus der Welt des Sports oder Behördengänge erledigen heute viele mit Hilfe von Google. Es gibt kaum einen Bereich, der nicht schon mal durch die Suche bei Google gelaufen ist. Dies wiederum hat die Folge, dass die Besuche bei Google in den letzten zehn Jahren irgendwo bei 70.000 bis 100.000 Mal liegen dürften.

Das Google freie Experiment

Nun will man aus purer Neugier mal eine Woche ganz auf Google verzichten – ist so eine Vorstellung überhaupt machbar? Um dies zu testen, wurde in einem Experiment damit begonnen, bei Google für die Zeit ohne Google nach einer alternativen Suchmaschine zu forschen. Als Sieger kam die niederländische Suchmaschine Ixquick heraus. Diese Suchmaschine speichert keine Gewohnheiten, passt keine Einstellungen an und kommt darüber hinaus aus einem europäischen Land, was auf Grund der letzten NSA Affäre sicher ein kleiner Vorteil sein kann. Nun kann das Experiment beginnen, was sich allein in den ersten beiden Tagen schon ein wenig schwierig gestaltet, da die Versuchung enorm groß war immer wieder Google zu nutzen. Darüber hinaus gab es auch Bedenken, ob die andere Suchmaschine ebenso effizient wie Google wäre.

Suchbegriffe

Am dritten Tag kommt zum ersten Mal 1xquik zum Einsatz. Als Beispiel wird der Suchbegriff „Narzissmus“ verwendet, und die Suchmaschine spukt recht unterschiedliche Ergebnisse aus. Dies wiederum wirft schnell die Frage auf, wie stark solch eine Recherche überhaupt von einer Suchmaische abhängig ist und ob diese in der Lage ist bestimmte Sachen noch zu verfeinern so wie es bei Google der Fall ist. Diese Fragen genauso wie der Drang ständig Ergebnisse untereinander zu vergleichen wurden von Tag zu Tag weniger und am Ende schien es so, als hätte man sich entwöhnt ständig eine Suchmaischen zu nutzen.

Das Fazit

Google ist mit Vergleich zu anderen Maschinen extrem treffsicher. Auf der anderen Seite ist Google jedoch im Gegensatz zu den andere dazu in der Lage das gesamte Leben eines Menschen auf Grund der eingegebenen Suche zu filtern und man hat am Ende das erschreckende Gefühl, dass Google einen fast besser kennt, als man es selbst tut. Dies wiederum kann enorme Folgen auf die Anonymität und Privatsphäre eines jeden Nutzers haben, dem diese Werte heilig sind. Wer auf Zuviel gläsernen Menschen durch Google verzichten möchte, der sollte künftig eine andere Maschine für die Suche nehmen. Denn Google ist durchaus ersetzbar und wurde nach dem Experiment nicht sonderlich vermisst.

Deep Dream – wenn Google in den Wolken Fische sieht

Es gibt wieder einmal etwas Neues aus dem Hause Google, was erneut die Frage in den Raum stellt, wovon ein Computer so manche Nacht wohl träumt oder ob an ihnen ein wahres Genie der Malerei verloren gegangen ist. Mit seinem Programm Deep Dream hat es ein Erkennungsprogramm entworfen, welches verschiedenste Muster extrem gut erkennen kann. Die Bandbreite der sogenannten Traumbilder, die Google vor kurzem vorstellte, reicht dabei von bizarr über wunderschön bis hin zu gerade gruseligen Bildern. Dies hat die Mehrzahl der User so beeindruckt, dass diese das neue Deep Dream Programm nun fleißig in den sozialen Netzwerken wie Twitter verbreiten, und selbst auch einmal Bilder mit dem Datenmaterial zum Leben erwecken.

Das Deep Dream Programm

Die Deep Dream Software ist im Prinzip nichts anders als ein System aus neuronalen Netzen, mit dessen Hilfe das Unternehmen Fotos in unterschiedliche Sparten einteilt. Normalerweise werden diese Art von Netzten zur Erkennung von Sprachen oder Bildern genutzt. Google hat es sich zu Nutze gemacht, damit man auf Fotos extrem gut Gesichter von Menschen und Tieren erkennen kann. Dazu wird ganz einfach eine immens große Menge an Fotos mit bestimmten Gesichtszügen oder Tieren in diesem Netz gespeichert. Fügt man später ein neues Foto hinzu auf dem neben Gebäuden, Menschen oder Verkehrsmitteln auch bestimmte Gesichtszüge oder Tiere zu erkennen sind, dann kann Deep Dream diese explizit herausfiltern.

Muster

Ein besonders witziges Muster kommt heraus, wenn im Google Netz für Tiere plötzlich ein Foto mit Wolken auftaucht. Jeder kennt das Phänomen, man schaut in die Wollen und mint, dass eine wie ein Schaf aussieht, eine andere wie ein Auto oder die dritte wie ein Kuchen. Ähnlich ist es dann auch beim Google Netz. Deep Dream erkennt i den Wolken bestimmte Muster, die einem Tier aus der Datenbank ähnlich sehen.

Manipulation bei der Google Suche – Vorsicht bei diesen Suchergebnissen

Googeln heißt heutzutage das Zauberwort, wenn es darum geht, auf vielerlei Fragen eine schnelle Antwort zu erhalten. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass gerade diese Suchergenbisse derzeit mit großer Vorsicht behandelt werden sollten. Cyberkriminalität ist schon seit einiger Zeit in aller Munde und fast täglich gelingt es Hackern mit neuen Methoden ahnungslosen Nutzern Daten zu persönlichen Sachen zu entlocken. Die Palette reicht von Phishing Mails bis hin zu infizierten Links. Nun hat es auch Google erreicht. Hier bauen Kriminelle gezielt schädliche PDF-Links ein, um Nutzer auf ungeschützte Webseiten zu locken.

 

Die Google Suche

Die Google Suche ist für Cyberkriminelle geradezu eine lukrative Quelle, um via Backlink Netzwerk solche PDF Links einfach unterzubringen. Diese sind in der Auswahl so gut versteckt, dass sie nicht direkt auf den ersten Blick erkennbar sind. Dem Unternehmen ist die Methode schon seit längeren bekannt und man versuche alles, um diese gefährlichen Daten von den Ergebnissen fern zu halten. Es scheint jedoch so zu sein, dass es den Angreifern gelungen ist, den Webcrawler von Google auszutricksen. Dieser denkt, dass es sich hierbei um ungefährliche PDF handelt und schiebt sie in der Suchliste in die oberen Ränge.

Der beste Schutz vor schädlichen PDF-Links

Um sich besser vor den schädlichen PDF Dateien zu schützen, sollte jede Suche über Google mit größter Vorsicht gehandhabt werden. Dies bedeutet insbesondere, dass jeder Link der ein DF Ziechen in der Liste enthält nur dann geöffnet werden sollte, wenn man sich absolut sicher ist, dass hierdurch kein Schaden für den heimischen PC entstehen kann. Schlägt das Anti Virus Programm auf dem Computer Alarm, sollte der Link am besten erst gar nicht geöffnet werden. Damit dieser jederzeit funktioniert, sollte auch darauf geachtet werden regelmäßig Updates über das Anti Virus Programm laufen zu lassen. Besondere Vorsicht ist derzeit auch bei DF Links geboten, die als Endung ein gov oder edu haben. Diese führten bei verschiedenen Tests auf infizierte Webseiten.

Blog Malermeister macht 600.000 Euro Umsatz im Jahr mit Social Media

Matthias Schultze bezeichnet sich selbst als Familienunternehmer, Vollblut-Macher und Aktivist im Internet der ersten Stunde. Seinen Beruf als Maler und Lackierer beherrscht er von der Pike auf. Heute ist er Chef über 25 Mitarbeiter und steht als Social Media Manager (IHK) kleinen und mittleren Unternehmen auf ihrem Weg ins digitale Zeitalter zur Seite. Seit 2010 gehört dem Malermeister nun auch ein Blog mit wachsendem Erfolg. Wie schafft er das nur?

Herr Schultze, Sie sind seit 2010 begeisterter Blogger, Facebooker und auf Twitter zu Hause. Welche Veränderungen haben es dadurch für Ihr Geschäft?

Es hat sich eine Menge getan. Heute weiß ich, dass es genau der richtige Schritt war, mich dazu zu entscheiden, diesen Teil des digitalen Zeitalters zu nutzen. Die perfekten Möglichkeiten der bidirektionalen Kommunikation haben einen großen Schritt dazu beigetragen, unser Unternehmen positiv zu gestalten. Unsere Ziele nach mehr Sichtbarkeit, Erreichbarkeit, Expertenstatus, Zielkunden und einer stabilen Zukunft haben sich dadurch enorm gebessert und unser Firmenimage und Bekanntheitsgrad enorm wachsen lassen.

Sie machen diese Aufgaben immer noch alles in Eigenregie? Wie viel Zeit nimmt das in Anspruch?

Ja, alle Aufgaben mache ich selbst. Anfangs waren es wöchentlich ein bis zwei Stunden, um Ziele und Analysen auf zustellen. Danach stieg es auf vier Stunden am Tag an, um sich den Strategien, Ideen, Bildern und Artikeln zu widmen, Dabei stand natürlich auch die Auswertung der Internetaktivitäten ganz oben. Mittlerweile hat sich das Pensum auf zwei Stunden i am Tag heruntergeschraubt. Mein Motto dabei ist: „Wenn es in dir brennt, musst du Dinge tun. Andere werden es nie verstehen, aber wenn es in dir brennt, lebst du“.

Lohnt sich diese Aufwendige Zeit denn auch bei den Finanzen?

Lassen Sie es mich so ausdrücken: Auf Internetmarketing und Social Media Marketing zu verzichten, kommt für mich heutzutage nicht mehr in Frage. Es ist ein sehr spannendes Thema, wenn man alleine nur darauf achtet, mit welchen Mitteln Kunden derzeit nach Dienstleistungen suchen. Für unser Unternehmen hat es sich auf jeden Fall gelohnt, denn ohne diesen wichtigen Schritt, würde es das Unternehmen in seiner heutigen Form nicht geben. Die harte Macht am Kargt hätte mich ohne Internetmarketing dazu verleitet, das Unternehmen aufgeben zu müssen. Dank des Internets haben wir es allein Im Jahr 2014 geschafft, einen Umsatz von 600.000 Euro zu machen. Dies ist für Deutschlands Handwerk ein einmaliges Ergebnis.

Kommentare

Wie gehen Sie mit Fehlern um? Diese werden ja per Kommentar auf jeder Webseite ebenfalls öffentlich für alle…
Eines der größten Geschenke des Lebens ist es doch, durch die Sichtbarkeit der Fehler und dem gesunden Umgang mit Worten aus ihnen zu lernen und darüber hinaus zu wachsen. Wir als Unternehmen legen großen Wert auf konstruktive Kritik, da auch wir nicht alles wissen können. Wir freuen uns sehr darüber, wenn wir aus Fehlern noch lernen können. Wenn unsere Kunden dies öffentlich machen, nehmen wir mit Dank eine Stellung dazu. Jeder kann unser Tun erkenne, was sich auch positiv auf das Ansehen und Image auswirkt. Nobodys perfekt.

Und wie sind die Reaktionen der Kunden auf diese öffentlich sichtbare Schelte?

Die Meinung darüber ist zum großen Teil mit viel Wertschätzung und Begeisterung verbunden. Wo sonst, wenn nicht im Internet können sich Kunden heute vorab über wichtige Themen informieren, bevor sie eine Dienstleistung in Anspruch nehmen? Die Frage nach dem Preis ist heute längst nicht mehr das Tüpfelchen auf dem I. Heute zählen eher Werte, Zuverlässigkeit und Informationen rund um die Dienstleistung selbst. Heute wollen Menschen Authentizität und Zugehörigkeitsgefühl spüren und natürlich auch erfahren, wie ein unternehmen reagiert, wenn es einen Fehler gemacht hat. Diese Softfacts sind für die Kunden viel wichtiger, als klassisches und langweiliges Firmengerade. Durch authentische Social Media Kommunikation und echte Geschichten aus dem Firmenalltag steigt auch die Bindung und Anziehungskraft der Kunden an das Unternehmen.

Gibt es bei ihnen eigentlich noch Sorgen um den Nachwuchs, wie in so vielen Handwerksunternehmen?

Jein. Uns ist es innerhalb der letzten drei Jahre gelungen, die besten Experten ins Haus zu holen. Und dies ausschließlich über unsere Webseite und den Blog. Diese haben stark dafür gesorgt, dass sich Menschen darüber informieren, wer wir sind, wie unser Team arbeitet und wie wir unsere Mitarbeiter sehr stark in den Fokus rücken. Dies ändert jedoch nichts daran, dass auch wir Nachwuchssorgen kennen. Aber wir gehen dank Facebook, Twitter und Co offen damit um und nennen die Dinge beim Namen. Dadurch erhalten wir auch viel mehr Bewerbungen als andere Betriebe, was es jedoch dennoch schwierig macht, die richtigen Bewerber auszuwählen. Der Hauptgrund dafür sind mangelnde Grundlagen in der Schule, die man auch durch Social Media nicht einfach ersetzen kann.

Warum nehmen sich noch immer so wenig Handwerksunternehmen ein Beispiel an Ihnen?

Weil die meisten kaum Verständnis dafür haben. Viele wedeln das mangelnde Wissen einfach mit alten Weisheiten vom Tisch. Einfach gesagt, scheuen sich viele Betriebe vor der Veränderung. Doch nicht minder wenigen wird dieser Schritt eines Tages zum Verhängnis werden.

Welchen Rat können Sie Ihren Kollegen geben, die ebenfalls den Weg ins digitale Geschäft machen wollen?

Ziele formulieren, einen Rat vom Expertenholen und mit Strategien daran festhalten, dass Unternehmen es Schritt für Schritt in die Digitalisierung zu führen. Wenn der Mut zur Verendung da ist, sollte man keineswegs noch lange damit warten. Spätestens in zwei Jahren wird sich dieser Schritt erfolgreich lohnen. Jeder, der diesen Zug jetzt verpasst, wird in spätestens fünf Jahren nicht mehr am Marktwettbewerb teilnehmen können und muss zusehen, dass er sich mit seinen Preisen noch am Markt halten kann. Dies kann jedoch im ungünstigen Fall ein trauriges Ende nehmen.

Googles Update Phantom 2

Google Phantom Update II – und die Auswirkungen auf Rankings und SEO

Das Phantom kehrte zurück – Das Google Phantom II Update ist da

Googles Update Phantom 2
Die Veränderungen begannen Anfang Mai 2015. Webseiten rutschten in den Verlustkeller mit Traffic-Verlusten bis zu 50 Prozent! Für Webmaster war der Grund dafür unklar. Google bestätigte kein Update – jedenfalls zunächst nicht. Deshalb tauften SEO-Experten und Webmaster das Update „Phantom Update II”. Jetzt sind wir in der Lage, die Rückkehr des Phantoms in einem anderen Licht zu sehen. Das Update versuchen wir mit Searchmetrics-Daten zu beleuchten.

Ranking Veränderungen

Wie üblich war es eine Frage der Zeit, bis zur Entstehung der ersten Analysten. Auch dauerte es nicht lange, ,bis Webmaster und andere Experten in Traffic und Ranking Veränderungen bemerkten und Interpretationsversuche entstanden. Glenn Gabe veröffentlichte als einer der Vorreiter eine Analyse zu mysteriösen Veränderungen und taufte es „Phantom Update II”. Den Zusatz „II“ deshalb, weil der Digital Marketing-Experte bereits vor zwei Jahren ähnliche Ranking-Veränderungen beobachtete, die ebenso undurchsichtig waren wie das aktuelle Update.

Google bestätigt Phantom Update

Google habe Search Engine Land das neue Update bestätigt, teilte Barry Schwartz mit. Eine Bestätigung von Google blieb bisher aus. Nach eigenen Angaben von Barry Schwartz erläuterte Google ihm das Update. Google wies auf die „Änderungen im Kern des Ranking-Algorithmus”. Diese seien notwendig im Hinblick auf die „Qualitäts-Signale” und wie diese einfließen. (Auszug aus dem Beitrag von Schwartz von Mitte Mai 2015).

SEO-Szene lag richtig

Eines ist klar: Es gibt keine Geister und auch die SEO-Szene sieht keine! Wir haben unsere Detabase gescannt, um die Änderungen von Phantom II aufzuarbeiten und zu verstehen. Nach SEO Visibility versuchen wir die Gewinner und Verlierer von Phantom II festzustellen.

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Viele Namen für ein Update

Immer noch gibt es wenig Klarheit in dem Chaos. Das Google-Update erhielt viele Namen. Anfangs war es das “Google Update Phantom II”; danach änderte sich die Bezeichnung in “Quality Update”. Schlussendlich bezeichneten Experten das Update als „Reverse Panda”. Um das Chaos nicht zu vergrößern, bleiben wir bei der ersten Bezeichnung und nennen in unserem Bericht das Update weiterhin „Phantom II” ohne Anführungszeichen. Das Update ist nach unserer Ansicht und aufgrund verschiedener Auffälligkeiten mehr ist als ein “Reverse Panda”. Wir dürfen nicht vergessen, auch „Panda” war ein “Google Quality Update”.
Wir geben Euch nachstehend einen Überblick über das, was wir aktuell über das Phantom II wissen. Danach steigen wir in die Analyse von Gewinner und Verlierer des Updates ein.
1. Das Update Phantom II fungiert wie ein Qualitätsfilter, der bis in die Grundmauern des Ranking-Algorithmus vordringt. Das ist ein Grund, warum Google für das Ranking die Bedeutung der Qualitäts-Signale anpasste. Phantom II besitzt die Qualität einer Landing Page und bewertet die Seiten ad hoc. Schon allein deshalb ist es kein manuelles Update. Webmaster und andere Fachleute, die an einem Projekt arbeiten, müssen immer auf Ranking-Änderungen gefasst sein.
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2. Phantom II ist ein Update, das seitenbasiert arbeitet und sich ausschließlich auf eine Landing Pages auswirkt. Die gesamte Domain beeinflusst Phantom II nicht; die Änderung einer einzelnen Unterseite kann sich dennoch negativ oder positiv auf gesamte Webseite auswirken.
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3. Die Websites, auf die Phantom II traf, waren im Vorfeld ebenfalls ein Ziel; damals von Panda. Dieser Umstand gab Grund zur Annahme, dass Phantom II unter Umständen vielleicht ein Panda-Refresh war. Eine andere Ansicht ist, dass Google Panda endgültig in den Kern seines Ranking-Algorithmus integriert hat. Die Integration gehört zu den längerfristigen Zielen der Suchmaschine. Die Annahmen basierten auf der Grundlage, dass Google zuletzt im Oktober 2014 für Panda ein Update schuf. In den vergangenen Wochen kündigte Google jedoch an, dass in den kommenden Wochen ein Panda-Update kommt.
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4. Eine überaus große Auswirkung hatte das Update auf “How to” Seiten. Der Inhalt dieser Webseiten war nicht der Grund, sondern der, dass diese Seiten eine andere Funktion haben als andere. Bei diesen Webseiten heißt es: Viele Besucher und mit einer Menge Anzeigen viel Geld verdienen.
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5. Bei diesem Update dauerte der Rollout einige Wochen. Während dieser Zeit gingen einige Websites kontinuierlich nach unten oder nach oben. Daneben gab es Seiten, die über Nacht Rankings verloren. Es ist die Art und Weise, wie bei diesen Seiten Traffic verloren ging, die den Anschein erweckt, dass es eine Verbindung mit der “Schwere” von Problemen mit der Website gibt.
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6. Verlusten verzeichnen auch eine Reihe großer Brands. Dies erweckt den Anschein, dass Brand-Authority und Brand-Bonus nicht mehr ausreicht, um im oberen Bereich des Rankings zu landen. Diese These ist nicht beweiskräftig, denn einige große Brands gehören zu den Gewinnern von Phantom II.
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7. Google macht es der Szene schwer, bei seinen Updates eine verständliche Erklärung zwischen Gewinn und Verlust der Webseiten zu finden. Bei Phantom II finden wir eine zweigeteilte Wirkung. Im Großen und Ganzen brachte Phantom II nicht nur Verlierer zum Vorschein, sondern Google belohnt gute Webseiten mit satten Ranking-Gewinnen. Dieser Umstand gestattet uns, eine klarere Identifikation von Gewinner und Verlierer vorzunehmen. Bei anderen Google-Updates war dies nicht der Fall.
Im Bereich zwischen dem 26. April und dem 3. Mai 2015 muss nach unseren Daten der Anfang vom Phantom II-Rollout liegen. Nehmen wir die letzten Updates als Basis, stellen wir fest, dass Google Updates mit Vorliebe am Wochenende ausrollt. Demnach dürfen wir davon ausgehen, dass Google Phantom II für google.com in der Nacht vom 01. auf den 2. Mai veröffentlichte. Für einige Länder kam das Update früher, für andere Länder, wie Deutschland, später.

Gewinner & Verlierer des Google Phantom Updates

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Webseiten, die vom Google Phantom-II-Update am meisten profitiert / verloren haben.
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Phantom II Gewinner Phantom II Verlierer
Domain Gewinn Domain Verlust
flip4new.de
218% onlinespiele.org
-63%
aktuelle-kalenderwoche.com
154% mycare.de
-52%
schlafwelt.de
160% autokostencheck.de
-52%
billigfluege.de
134% medizinfo.de
-40%
pkw.de
183% gelbeseiten.de
-37%
westwing.de
190% lebensmittellexikon.de
-36%
planet-sports.de
145% bewerbung-tipps.com
-36%
united-domains.de
215% tagesgeld.org
-35%
heyevent.de
201% spielen.de
-33%
ottogroup.com
149% tagesgeldvergleich.com
-33%
vine.co
154% freeware.de
-32%
vetalio.de
141% prisma.de
-32%
stadt-bremerhaven.de
160% auto-motor-und-sport.de
-30%
smartsteuer.de
148% geizhals.de
-30%
1001spiele.de
138% helpster.de
-28%
obi.de
131% apotheke.de
-25%
astroportal.com
128% pcwelt.de
-23%
sparhandy.de
138% kuechengoetter.de
-23%
kununu.com
123% inside-handy.de
-20%
eatsmarter.de
121% galeria-kaufhof.de
-12%
Quelle: http://blog.searchmetrics.com/de/2015/06/12/google-phantom-update/
Die Angaben der prozentualen Gewinne und Verluste sind lediglich relativ. Die absoluten Werte ergeben ein anderes Bild. In diesem Fall wäre focus.de der Gewinner, dicht gefolgt von otto.de und xing.de auf Platz drei. Dagegen gehörte pcwelt.de zu den absoluten Verlierern. Auf Platz der Verlierer finden wir die Domain gelbeseiten.de und auto-motor-und-sport.de auf Platz drei.

Analyse-Beispiel: Was für Phantom II negativ ist

Für diese Analyse schauen wir die Seiten an, die zu den Verlierern gehören. Schnell ist erklärt, welche Elemente Phantom II sauer aufstießen.
1. Werbung
Seiten, die zu viel Werbung beihalten, die meist auf dem Seitenausschnitt platziert ist (above the fold) und sofort nach Aufruf der Seite ohne weiteres Zutun wie Scrollen zu sehen ist, wirkt sich bei Phantom II negativ aus. Es kann durchaus sein, dass Google anhand vorgenommener Messungen die störende Wirkung dieser Werbeanzeigen auf User erkannte. Maßgeblich waren hier sicher Signale von User wie Besuchszeiten auf der Seite, Bounce-Rate oder Seiten pro Besuch, die Google auswerten konnte. Die Vermutung liegt nahe, dass Google diesem Faktor mehr Beachtung schenkt, als dies zuvor der Fall war.  Kaum vorstellbar und doch vorhanden: Die Rangordnung der “Anzeigen-Nervigkeit”. Konkurrenzlos auf Platz eins liegen Pop-ups. Auf der Skala liegen alle anderen Werbeanzeigen darunter. Daneben ist es denkbar, dass Google in seine Berechnung das Verhältnis von „Einzigartig“ oder Content zu Werbeanzeigen einfließen lässt.
2. Videos, die ohne Zutun starten
Eine ähnliche Horrorwirkung wie Pop-ups haben auf User automatisch startende Videos. Diese Videos gehören eigentlich in den Werbebereich, doch wollen wir sie hier separat aufführen. Deshalb, weil es scheint, dass ihre Bedeutung in der Bewertung der Qualität einer Website wächst. Jedenfalls ist es jetzt sicher, dass Google die Problematik kennt, mit der sich User auseinandersetzen müssen, wenn sie sich durch die gesamte Seite klicken müssen, um die lästige Musik abzustellen. Weiter weiß Google jetzt, dass ein automatischer Start eines Videos den User vom Lesen der Informationen abhält und ihn schnell das Weite suchen lässt.
3. Content – Bitte unique Content
Phantom II schiebt die Seiten auf die Verliererliste, auf denen Duplicate Content zu finden ist. Für Google und seine Updates ist dies ein absolutes No-Go! Das gilt hauptsächlich im Umgang mit User Generated Content oder kurz: UGC. Diesen findet Ihr ist meist auf den „How To“ Plattformen. Die Seite kuechengoetter.de veröffentlicht Rezepte und befindet sich auf der Verliererseite. Die Seite veröffentlicht Rezepte. Der Betreiber setzt hier hauptsächlich auf von User generierte Inhalte. Die Seite verlor ein Viertel ihrer Visibility.
4. Content ohne oder mit wenig Wert
Google fördert Seiten, die nicht nur unique contente Texte haben, sondern auch solche, die dem Besucher einen Mehrwert bieten. Duplicate Content und Thin Content bieten dies ebenso wenig wie ein geringwertiger Content. Dies ist noch ein Grund, warum eine Seite nach dem Phantom-II-Update derart negative Auswirkungen aufweist. Content ist schlecht oder geringwertig, wenn er nicht unique Content ist. Auch wenn der Text schwer lesbar ist oder am Thema vorbeigeht.

 
Die Searchmetrics Content Optimization kann für eine ausführliche Analyse hilfreich sein. Insbesondere bei der Identifikation von Nebenthemen. Beispielsweise ist ein Text nicht informativ, wenn das Thema Autoreifen ist; der Text jedoch nur von Reifen handelt. Auto sollte in hier erwähnt sein, da es auch Reifen für Fahrräder, Flugzeuge und Kinderwagen gibt. Ein Beispiel aus der Verliererliste ist autokostencheck.de. Diese Seite hat scheinbar neben einem Content-Problem auch ein Problem mit Werbung above the fold. Alles gemeinsam ist ursächlich für die Visibility-Verluste; die Visibility der Seite hat sich jedenfalls halbiert.

5. Design
Neben einzigartigen Texten mit Mehrwert und starken Inhalten bewertet Google mit Phantom II auch das Design einer Seite. Webseiten ohne ansprechendes Design verlieren in der Visibility. Dies ist beispielsweisweise bei medizininfo.de der Fall. Mit einer ausgezeichneten Startseite mit herausragendem Content passend zur Thematik besticht die Seite. Leider ist das Design textlastig. Ein Detail, das zulasten der User Experience geht. Daneben ist die rechte Seite prall gefüllt mit Werbung. Das Resultat ist der Verlust von 40 Prozentpunkten bei Visibility.
6. Der nervige 404-Fehler
Probleme können Webseiten mit 404-Fehlern bekommen. Sie bieten dem Nutzer nichts, weil entweder kein Inhalt oder nicht der vom User gesuchte Content vorhanden ist. Für eine Website ist ein hoher Wert von 404-Fehlern ein Indikator dafür, dass die Seite schlecht oder gar nicht gewartet wird.

 
7. Kommentar-Probleme
Kommentare sind interessant, doch zu viele davon, stoßen Phantom II negativ auf. Derzeit sind wir nicht sicher, ob Google den Unterschied zwischen dem Haupt-Content der Website und darauf platzierten Kommentaren kennt. Es gibt von Phantom II abgestrafte Seiten, die inhaltlich aus etwa 60 Prozent Kommentaren bestand. Phantom II strafte die Seite dennoch ab, auch wenn für den Haupt-Content mehr als 1000 Wörter vorhanden waren.
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Fazit
• Letztendlich bestätigte Google das Phantom-II-Update als in den Kern des Ranking-Algorithmus einfließenden Qualitätsfilter. Ende April / Anfang Mai begann Google mit dem Rollout, das einen längeren Zeitraum in Anspruch nahm. und
• Unter den Gewinnern sowie unter den Verlierern sind auch große Brands. Gewonnen haben billigfluege.de, pkw.de, obi.de., während auto-motor-und-sport.de, kuechengoetter.de, pcwelt.de zu den Verlierern gehören.
• Phantom straft Seiten ab, die mit zu viel Werbung bestückt sind. Zu dieser Werbung gehören hauptsächlich Pop-ups, 404-Seiten, Duplicate & mangelhafter Content, , schlechte User Signals und wahrscheinlich eine zu große Masse an Kommentaren.
Eure Aufgaben sind neben der Reduzierung von Werbung auf Eurer Seite die Thin Content Pages zu verringern. Sind Eure Seiten mit schlechten Usersignalen behaftet, dann überarbeitet die Seite und haltet die Kommentare in einer mäßigen Stückzahl. Wartet Eure Seite, damit 404-Fehler erst gar nicht zustande kommen. Suchst Du Hilfe bei der Erstellung oder Änderung Deiner Webseite? Wir helfen Dir gerne.

Googles neustes Update

Phantom-Update von Google

Googles neustes Update

Phantom Update – Hauptverdächtiger ist Google

Wieder einmal gibt es in den Suchergebnissen Bewegungen von einer Stärke, die den Verdacht auf ein neues Update von -Google aufkommen lassen. Besonders in den letzten Tagen wurden starke Schwankungen in den Suchergebnislisten bei der Suchmaschine Google gemeldet.
In den Rankings stieg eine große Anzahl Domains extrem stark an, während andere aus unerklärlichen Gründen kaum noch zu finden sind. Eine Reihe unserer Kunden meldeten diese Vorgänge bei uns. Wir haben alle Möglichkeiten überprüft, so auch die verschiedenen Google-Updates wie Panda– und Pinguin-Update. Gefunden haben wir keine Unregelmäßigkeit; auch in den Google Webmaster-Tools wurden wir nicht fündig.
Experten der Branche nennen dieses Phänomen mittlerweile Phantom Update und unter Verdacht steht natürlich Google. Phantom Update ist eine Bezeichnung der Branche. Es ist zwar ein mehr als ungewöhnlicher Name, der daher rührt, dass Google offiziell kein Update bestätigt hat. Blickt man zurück, so stellt man fest, dass vor etwa zwei Jahren schon einmal der Verdacht bestand, dass Google ein „Phantom-Update“ durch das Netz schickte – eine Bestätigung von Google darüber steht bis heute aus. Auf die direkte Anfrage von Barry Schwartz (Search Engine Land) bei Google wurde ihm offiziell mitgeteilt, dass es von Google kein Update gab. Es hat kein Update gegeben, wobei sich das „kein“ auch auf Panda- oder Penguin-Update bezieht.

SEOs und das Phantom Update

Über diese Aussage von Google lächeln viele SEOs. Sie glauben der Aussage von Google überhaupt nicht. Martin Mißfeldt ist ein in Deutschland bekannter SEO. Er schreibt in seinem Blog detailliert über den Sachstand. Mehr als 30 % Sichtbarkeit haben seine Seiten zu Teil verloren. Er nennt die Seiten beim Namen und erwähnt in seinem Block beispielsweise die Seite www.brillen-sehhilfen.de. Der Eindruck von Martin Mißfeldt lässt sich tatsächlich ebenfalls im Sichtbarkeitsindex (OVI) der XOVI Suite nachvollziehen. Hier kann man klar erkennten, dass die von Martin Mißfeldt betriebene Website stetig gewachsen ist. Schwankungen gibt es im Netz immer, egal ob es sich um besondere Anstiege oder Abstiege handelt. Martin Mißfeldt ist ein Experte, der nichts auf unnatürliche Linkbuildings gibt, das weiß jeder, der seinen Block verfolgt. Auf eine schlechte Suchmaschinenoptimierung ist der Sichtbarkeitsverlust in keinem Fall zurückzuführen; hier ist eine andere Ursache verantwortliche, die noch nicht ergründet wurde.

Jonas Weber von Google

Der frühere Mitarbeiter im Google Dubliner Search Quality Team, Jonas Weber, heute selbstständiger SEO besuchte erst vor Kurzem die SMX Sidney in Australien. Ebenfalls anwesend war vom Google-Webmaster Trends Team Gary Illyes als Speaker. In seinem Recap hat Jonas Weber einige Aussagen von Gary Illyes festgehalten. Zu diesen Aussagen gehört auch die Antwort auf die Frage zu den großen Verschiebungen in den Rankings der letzten Wochen.

Hierzu erklärte Gary Illyes:

„Einiges am Core Algo haben wir verändert. Dabei handelt es sich um Dinge, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Über geheime Dinge kommunizieren wir nicht. Mit dem Mobile Update hat dies jedoch nichts zu tun“  Damit gibt Gary Illyes einen Hinweis, dass tatsächlich von Google am Algorithmus Änderungen vorgenommen werden.

Es gibt wie immer Gewinner und Verlierer

XOVI hat sich bezüglich dieser Tatsache einige Domains näher angesehen. 
Hier die Sichtbarkeits-Verlierer: 
Es fällt besonders ins Auge, dass es sich um größere Brands handelt, die teilweise einen massiven Sichtbarkeitsverlust oder OVI Wert verloren haben.

Beispiele:

Www.billiger.de, eine Preissuchmaschine büßte etwa 10 % des OVI gegenüber der Vorwoche ein. Dabei stellte XOVI fest, dass die Rankings nicht vollständig fehlen, sondern „lediglich““ schlechter wurden. Erleidet ein rankenden Keywords einen Komplettverlust, so wird dies mit 1,44 % verzeichnet; ein Wert, der niemanden in irgendeiner Weise verunsichern würde. Der OVI wird jedoch auch an der Platzierung gemessen, ist es nur natürlich, dass die Sichtbarkeit sinkt, wenn sich die die Platzierungen der Website in den Suchergebnisseiten (SERPs oder Search Engine Result Page)) verschlechtert. Gegenüber der Vorwoche verlor die Domain an den TOP 10-Rankings etwa fünf Prozent. Für einen verminderten OVI führt XOVI ein weiteres Beispiel ans. Dabei handelt es sich um das Finanzportal „www.finanzen.de“. Das von Google geheim gehaltene und „nicht-stattgefundene“ Phantom-Update hat wohl auch hier zugeschlagen. Die Seite erlitt gegenüber der Vorwoche einen Verlust von etwa zwölf Prozent; dieser Verlust wird mit Sicherheit auch im Traffic spürbar sein. Dieser Umstand hängt davon ab, welche Keywords im freien Fall waren und ob viel Traffic kam.

Ranking Boost

Die Kehrseite ist, dass eine Reihe Domains an Sichtbarkeit erheblich gewannen. Dies passierte nicht kontinuierlich, sondern schlagartig. Www.blume2000.de und www.fleurop.de, zwei bekannte Händler im Bereich Blumenversand erhielten zur gleichen Zeit in den Rankings einen Boost. Im OVI ist allerdings mehr als deutlich erkennbar, beide Websites verzeichneten in den vergangenen Monaten mehr einen Seitwärtstrend. Sichtbar waren kleine Schwankungen, die im normalen Bereich lagen. Bei diesen hatte fleurop in der Regel die Nase vorne. Seit dem 03. Mai 2015 verzeichnen beide Domains Gewinne im Ranking – nicht einzeln, sondern parallel. Auffällig ist, der parallele Verlauf der Entwicklung.

Sparkasse

Www.sparkasse.de, das Portal der Sparkassen ist ein weiterer Gewinner des Phantom-Updates. Dabei handelt es um ein Finanzportal der Sparkassen insgesamt und nicht um eine spezielle Sparkasse. Das Portal erlitt in den ersten Mai-Tagen (bis 03,05,2015) einen Verlust im Ranking. Zum 10. Mai 2015 erfolgte eine Wiederherstellung des alten Rankingstandes; ein nochmaliger Anstieg erfolgte am 18. Mai 2015. Aktuell rankt die Sparkassen-Website so gut wie nie zuvor.

Ergebnis

Es ist fast sicher, dass Google am Algorithmus offensichtliche Änderungen vorgenommen hat. Eine große Anzahl SEOs stellten große Schwankungen beim Ranking ihrer eigenen Projekten oder bei denen ihrer Kundenfest. Offiziell bestreitet oder verneint Google das Stattfinden eines konkretes Updates. Die Suchmaschine gibt lediglich die in der Vergangenheit stattgefundenen Anpassungen zu.

Tipp

Panik ist jetzt ein schlechter Ratgeber. Kein SEO sollte jetzt Panik bekommen und seine bisherigen Strategien verwerfen. Auch dann nicht, wenn es einen starken Ranking-Verlust gab. Abwarten und die Entwicklung der SERPs beobachten, ist jetzt die bessere Strategie. Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass die SEO-Branche dem „von Google bestrittenen“ Phantom Update auf den Grund gehen wird. Spezialisten werden auf die Suche gehen und fündig werden, indem sie möglicherweise ein Muster erkennen, das hinter den Veränderungen steckt. Wir erfahren in den Blogs der SEO-Experten oder aber in einschlägigen Foren oder in den sozialen Netzwerken über ihre Fortschritte und ihre Ergebnisse. Es ist selbstverständlich bitter, wenn die Website einen allgemeinen Sichtbarkeitsverlust hinnehmen muss. Wichtig ist jedoch, dass die wichtigen Keyword nicht aus den Augen verloren gehen. . Das Monitoring-Tool der XOVI Suite eignet sich hierfür am besten (Sowie: Blog Artikel zum Keyword Monitoring). Sie können dort die Traffic bringenden Keywords anlegen. Die jeweiligen Rankings lassen sich a täglich auf diese Weise beobachten.

Keywords

Auch kann ein direkter Vergleich mit Mitbewerbern und den Keywords möglichweise Aufschluss darüber bringen, welche Veränderungen man auf der eigenen Seite vornehmen muss, damit die Seite bei Google wieder in den TOP-Rankings kommt. Es ist keinesfalls ausgeschlossen, dass Google hier „lediglich“ einen Test durchführt. Deshalb ist es ratsam, die Entwicklung etwas abwarten. Die Bezeichnung Google Phantom Update, welche das nicht vorhandene Update von der Branche erhielt, macht dieser Bezeichnung alle Ehre.

Update

Um ein Muster festzustellen, schaute sich Martin Mißfeldt seine Seiten nochmals näher an. Heftig wird auch in seinem Blog über das Update diskutiert.

20. Mai 2015

John Müller von Google hat am 19.05.2015 im Google Webmaster Hangout das Phantom Update bestätigt. Er erklärte, dass es sich um ein normales Update des Algorithmus handelt, wie es auch in der Vergangenheit öfter vorkam. Es hat dieses Mal lediglich mehr Seite als zuvor betroffen. Google hat die Qualität von Webseiten neu bewertet, so die Begründung von John Müller. Google will auf seinen Ergebnislisten nach Möglichkeit nur Seiten mit der besten Qualität anzeigen, so Müller weiter. Was John Müller nicht erwähnte, sind die Kriterien, welche jetzt der Beurteilung der Qualität von Google zugrunde gelegt werden.

Quellen:

http://www.xovi.de/2015/05/phantom-update-hat-google-wieder-zugeschlagen/

 

Check SEO Dinge

Google Update: mobile Webseiten ranken besser

Mobilgeräte – Optimierung durch Einführung des entsprechenden Updates –

Webdesign aus München
Zu Beginn des Jahres kündigten wir die globale Einführung unseres Updates an, das die Optimierung für mobile Endgeräte beinhaltet. Heute fangen wir mit der Einführung an. Im Rahmen der Einführung des Updates optimieren wir die Seiten für mobile Endgeräte. So optimierte Websites fallen den Suchmaschinen angenehm auf, die für diese Seiten das Ranking verbessern. Die optimierten Seiten stehen in den Ergebnislisten bei der mobilen Suche im oberen Bereich.

Bessere Suchergebnisse

Für Nutzer der Suchmaschinen ist es jetzt einfacher, hochwertige und relevante Ergebnisse auf ihre Suche hin zu finden. Auch finden sie Website, bei denen ohne großen Aufwand die Texte direkt gelesen werden können. Dabei bieten die Tippziele ausreichend Abstand und vermeiden damit, dass Nutzer die Seite zu Gesicht bekommen, auf der Inhalte nicht anzeig- oder abspielbar sind.  Um Seiten auf mobilen Endgeräten besser lesbar und damit nutzbar zu machen, ist das am 21. April eingeführte Update eine große Hilfe.

Das Update:

• Hat nur auf das Ranking bei den Suchergebnissen auf mobilen Endgeräten wie Smartphone und Co. Auswirkungen,
• Es berührt alle internationalen Suchergebnisse, wobei die Sprachen nicht relevant ist,
• Es hat nicht für ganze Websites Gültigkeit, sondern immer nur für die einzelne Seite.

Ranking Signale

Auch wenn wir weiterhin verschiedene Signale bei den Suchergebnissen verwenden, bedeutet das Update eine wichtige Änderung in Bezug auf die Mobilfreundlichkeit. Ein außerordentliches Signal bei Suchanfragen bestimmt immer noch der Zweck: Eine Website kann auch ohne Mobilfreundlichkeit gut ranken, wenn sie Inhalte von hoher Qualität beinhaltet und diese Inhalte relevant zur Suchanfrage sind.

Mobile Tauglichkeit bei Google checken

Ist Eure Website für mobile Endgeräte optimiert? Dies könnt Ihr prüfen, indem Ihr die einzelnen Seiten Eures Internetauftritts überprüft. Dafür steht ein Test zur Verfügung, der die einzelnen Seiten auf ihre Optimierung für mobile Endgeräte prüfet. Auch kann er den Status Eurer kompletten Website in den Webmaster-Tools mithilfe des Berichts „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“ feststellen. Habt Ihr Eure Website nicht für mobile Endgeräte optimiert, kann es zu einer nicht geringen Abnahme der Zugriffe, die über die Google-Suchmaschine laufen, auf Eure Seite kommen. Das ist jedoch kein Problem: Ist Eure Seite erst mal für mobile Endgeräte optimiert, verarbeitet die Suchmaschine die Seite erneut, indem sie diese gecrawlt und dem Index zuführt. Diesen Vorgang kann man antreiben, indem Ihr die Option „An Index senden“ beim „Abruf, wie durch Google“ verwendet. Damit wird Eure Seite beim Ranking in der Form betrachtet, dass sie für mobile Endgeräte optimiert ist.
Antworten auf weitere Fragen findet Ihr in unserem FAQ und in unserem Forum für Webmaster.

FAQ zum Google mobile Update

Mobilgeräte-Optimierung am 21. April – FAQ zum Update. Zu jedem Update gibt es Fragen, die sehr häufig vorkommen; das ist auch beim Update rund um Mobilgeräte der Fall. Eine Liste von Fragen haben wir zusammengestellt und möchten euch diese z beantworten. Wir erinnern kurz daran, dass wir bereits im Februar das Update ankündigten. Wir erklärten weiterhin, dass durch dieses Update das Ranking von den auf mobile Endgeräte optimierte Seiten weltweit verbessert wird. Dabei handelt es sich um optimierte Seiten, die gut auf mobilen Endgeräten lesbar sind und problemlos nutzbar sind. Dadurch verbessert sich diese Seite in den oberen Bereich der Ergebnislisten, auch bei der Suche auf mobilen Endgeräten. Im Gegenzug kann sich das Ranking für Seiten verschlechtern, wenn diese ausschließlich auf große Bildschirme ausgerichtet sind und bei der mobilen Suche problematisch sind.

Um alle auf den aktuellen Stand zu bringen, haben wir die häufigsten Fragen zusammengestellt:

Allgemeine Fragen

1. Welche mobilen Endgeräte betrifft diese Änderung außer Smartphones?

Auf die Suche über Tablets oder Desktopcomputern hat dieses Update keine Auswirkungen. Es betrifft weltweit und in allen Sprachen die Suche durch mobile Endgeräte wie Smartphones.
2. Auf welcher Ebene handelt es sich bei dieser Änderung?

Dabei geht es sich ausschließlich um die Seitenebene. Besteht Eure Website aus mehreren Seiten und nur ein Teil ist auf mobile Endgeräte optimiert, dann tritt auch nur bei den optimierten Seiten der positive Effekt auf.
3. Wer sagt mit, dass Google die für mobile Endgeräte optimierte Seite auch als solche ansieht?

Mit dem Test „Optimierung für Mobilgeräte“ können einzelne Seiten entsprechend getestet werden.
Es gibt URLs, die in Verbindung mit dem Test die Seiten in Echtzeit testen.

In den Webmaster-Tools steht ein Bericht über die von Nutzern gemachten Erfahrungen auf mobilen Endgeräten als Information mit dem Thema „Optimierung für Mobilgeräte auf Website-Ebene“ bereit. Alle Angaben haben den letzten Stand der Indexierung sowie des Crawlens Eurer Website als Grundlage.

Einen guten Überblick über die Optimierung von mobilen Endgeräten auf der kompletten Website gibt der Bericht über die Erfahrungen von Nutzern.
4. Meine für mobile Endgeräte optimierten Seiten werden nicht bis zum 21. April fertig. Dauert es lange, bis die Optimierung im Ranking Berücksichtigung findet?

Sobald eine Seite indexiert und gecrawlt wird, überprüfen wir sie auf die die Optimierung für Mobilgeräte einer. Auf weitere Updates braucht Ihr also nicht zu warten. Ist Eure Seite für mobile Endgeräte optimiert, dann wartet ab, bis Googlebot die Seite für Smartphones crawlt und indexiert. Dieser Vorgang erfolgt automatisch, den Ihr jedoch beschleunigen könnt, wenn Ihr im Tool die Funktion „An den Index senden“ bei „Abruf, wie durch Google“ nutzt. In den Webmaster-Tools befindet sich dieses Tool. Ist Eure Seite mit vielen URLs bestückt, ist das Einreichen einer Sitemap sinnvoll. In die Sitemap solltet Ihr auch die in Euren mobilen Inhalten verwendeten URLs verwendet, wie es beispielsweise beim Responsive Webdesign der Fall ist, auch das lastmod-Tag einfügen.
5. Das Update kommt zum 21. April; kann ich bereits am 22. April Veränderung des Traffics bemerken? Sind keine vorhanden, kann dies bedeuten, dass die Optimierung meiner Seite das Ranking nicht beeinflusst hat?

Der 22. April ist für die Feststellung, inwieweit das Update zur Optimierung für mobile Endgeräte auf das Ranking der Website ausgewirkt hat, zu früh. Sicher, wir fangen am 21. April mit der Einführung unseres Updates an. Bis den Index alle Seiten durchlaufen haben, vergeht mindestens eine Woche.
6. Warum zeigt der Test an, dass meine tolle, auf mobile Endgeräte optimierte Website nicht für Mobilgeräte optimiert ist?

Ist eine Seite auf mobile Endgeräte konzipiert, fällt aber beim Test durch, ist der Grund in der Regel der, dass der Googlebot für mobile Endgeräte wie Smartphones keine Möglichkeit hat, bedeutsame Ressourcen wie JavaScript oder CSS zu crawlen. Jedoch wird aufgrund dieser Ressourcen ermittelt, ob eine Seite für mobile Endgeräte optimiert wurde und somit auch auf einem solchen Gerät lesbar ist und verwendet werden kann und somit.

Ein solches Problem ist folgendermaßen lösbar:

a) Schaut nach, ob der Test auf Optimierung für mobile Endgeräte Angaben über blockierte Ressourcen hat (diese findet Ihr meist verbunden mit Bildern, die nur teilweise oft in gerendert sind).
b) Gebt dem Googlebot Erlaubnis, dass er die notwendigen Daten crawlen darf.
c)Dann prüft nochmals, ob Eure jetzt den Test besteht.

Nutzt im Tool die Funktion „An den Index senden“ und „Abruf wie durch Google“. Dann übermittelt Ihr Eure aktualisierte robots.txt-Datei, um eine beschleunigte Verarbeitung Eurer Seite zu erreichen. Alternativ könnt Ihr auch abwarten, bis Eure Seite automatische den Index durchlaufen hat.

Kann Googlebot wichte Teile wie CSS oder JavaScript nicht crawlen, dann besteht die Seite den auf Optimierung für Mobilgeräte nicht. Anhand dieser Ressourcen ermittelt Googlebot jedoch die Optimierung für mobile Endgeräte.

Unsere Empfehlung ist, das Crawlen aller vorhandenen Ressourcen Googlebot zu erlauben und zu ermöglichen. Das gilt auch für JavaScript, CSS, Bildern und Ähnlichem. Nur so ist es uns möglich, die Seite korrekt zu rendern, indexieren und ermitteln, ob sie für mobile Endgeräte optimiert wurde.
7. Was passiert, wenn ich meine Seite zu einer Website verlinke, die nicht für mobile Endgeräte optimiert wurde?

Wird Eure Seite zu einer nicht für Mobilgeräte optimierten Seite verlinkt, dann hat das auf Eure Seite keine Auswirkung. Es ist nicht die beste Erfahrung, die ein Nutzer macht, wenn eine optimierte zu einer nicht optimierten Seite verlinkt wird. Allerdings werden aufgrund der Popularität von mobilen Endgeräten immer mehr Seiten auf diese optimiert; derartige Dinge kommen dann immer seltener vor.
8. Unterscheidet Google Seiten mit Responsivem Webdesign, bei denen URL und HTML für beide Varianten gleich sind, die der Desktopversion und die der mobile Version Verwendung finden) und separat gehosteten mobilen Websites wie beispielsweise für die Desktopversion www und für die mobile Version m.example.com? Welche mobilgeräteoptimierte Seite erhält ein besseres Ranking?

Keine, da Google die Optimierung für Mobilgeräte gleich beurteilt. Es spielt keine Rolle, die für die Seite Responsives Webdesign, gesonderte mobile URLs oder eine dynamische Bereitstellung verwendet. Verwendet Ihr separate mobile URLs oder aber die dynamische Bereitstellung, dann solltet Ihr sicherstellen, dass Googlebot Eure mobilen Seiten korrekt crawlt und dem Index zuführt.
9. Wirft Google meine Seiten aus den Ergebnislisten, wenn sie nicht auf mobile Endgeräte optimiert sind?

Unser „Update rund um Mobilfreundlichkeit“ stellt eine wichtige Veränderung dar; es werden jedoch auch weiterhin verschiedene Signale bei den Suchergebnissen verwendet. Eines der stärksten Signale ist immer noch der Zweck einer Suchanfrage. Auch wenn die Website nicht mobilfreundlich gestaltet ist, aber über hochwertige und für die Suche relevante Inhalte verfügt, steht sie auch weiterhin im Ranking im oberen Bereich.

Spezifische Fragen

10. Wenn die Besucher meiner Website ausschließlich mit Desktopcomputern auf meine Seite gehen; ist dann eine mobile Webseite notwendig?

Sie ist notwendig. Wie die Statistiken unter Beweis stellen, greifen immer mehr Menschen auf mobile Endgeräte zu. Entweder, weil sie den auf dem Schreibtisch platzierten Desktopcomputer nicht mehr austauschen wollen oder weil sie noch nie einen besessen haben. Ist eine Website nicht für mobile Endgeräte ausgerichtet, kann es durchaus sein, dass sich deshalb mobile Nutzer erst gar nicht auf dieser Seite bewegen.

Unser Update für die Optimierung der Seiten für mobile Endgeräte betrifft die Suche für alle im Netz vorhanden Websites. Es betrifft weder eine Zielgruppe, Religion noch eine Sprache oder eine Nation. Auch das Verhältnis von Desktopcomputern und mobilen Endgeräten ist nicht relevant.
11. Ist auf einigen Seiten ein YouTube-Video eingebettet, erhalte ich eine Fehlermeldung zur Nutzererfahrung auf mobilen Endgeräten. Wo liegt das Problem?

Ihr solltet darauf achten, wie Ihr das die YouTube-Videos in Eure Seite einbettet. Verwendet Ihr noch die Variante „Old School“- mit <object>-Einbettungen für das Einfügen auf der mobilen Seite, ist ein Wechsel zu <iframe>-Einbettungen sinnvoll, da diese eine umfassendere Kompatibilität haben . Aktuell verwendet YouTube im Web standardmäßig den HTML5-Player. Mit den <iframe>-Tags und der Funktion „Teilen“ könnt Ihr Videos über die auf der Wiedergabeseite sowie über die YouTube iFrame API in der Art einbetten, dass sie auch für mobile Endgeräte optimiert sind. Verfügt Ihr über eine komplexere Integration, dann sollte diese auch für mobile Endgeräte optimiert sein, indem sie das Gerät zur Verwendung der systemeigenen Unterstützung beauftragt.

Auch bei anderen Flash-Inhalten, die nicht von YouTube stammen, ist eine Überprüfung über die Verfügung eines entsprechenden HTML5-Tag zur Einbettung notwendig. Auch ob es alternativ ein Code-Snippet gibt; ist dies nicht der Fall, braucht Ihr ein zugehöriges Plug-in.
12. Welchen Standard hat die Größe von Tippzielen?

Unsere Empfehlung bezieht sich auf primäre Tippziele mit einer Mindesthöhe bzw. -breite von 7 mm sowie sekundäre Tippziele mit einem Mindestabstand von 5 mm. Im Durchschnitt haben die Fingerspitzen eines Erwachsenen eine Breite von etwa 10 mm. Mit den von uns empfohlenen Abmessungen erhaltet ihr eine benutzerfreundliche Oberfläche und könnt den zur Verfügung stehenden Platz ideal einteilen.
13. Derzeit sind wir im Gespräch, eine ausgedünnte Version unserer vorhandenen Website zu erstellen, damit die Optimierung für Mobilgeräte schneller vonstattengeht. Sind Probleme vorprogrammiert?

Ihr habt dabei zu beachten, dass nicht nur eine, sondern drei mobile Konfigurationen bei uns Unterstützung haben. Eure Website muss also nicht zwangsläufig responsive sein, um für mobile Endgeräte optimiert zu werden. Nun zu Eurer Frage: Beim Ausdünnen oder Abspecken Eurer Website ist Vorsicht geboten. Eure Seite ist aktuell nicht für mobile Endgeräte formatiert, doch wenn Besucher der Seite die üblichen Aktionen nicht mehr durchführen können oder die Seite an sich nicht problemlos funktioniert, ist dies für Nutzer zermürbend. Damit ist das Abspecken den Aufwand nicht wert. Wollt ihr eine temporäre mobile Seite erstellen, dann achtet darauf, sobald die RWD-Version erstellt ist, mit der Website korrekt umzuziehen. Für Euch bedeutet dies, das Ihr alle Links zu aktualisieren habt, damit diese nicht auf die separaten mobilen URLs hinweisen.
Empfehlung

Habt Ihr Eure Website noch nicht für mobile Endgeräte optimiert, dann ist es auch jetzt noch nicht zu spät. Informationen erhaltet Ihr mit dem Leitfaden zur „Optimierung von Websites für Mobilgeräte“.

Google Analytics Konferenz 2015

Google Inc. bietet den Dienst Google Analytics an. Dieser dient der Analyse des Datenverkehrs der Websites. Untersucht wird neben anderen Faktoren auch die Herkunft der User sowie ihre Verweildauer auf der Website und deren Unterseiten. Auch die Nutzung der User von Suchmaschinen gehört zum Themenbereich von Google Analytics. Die Google Analytics Konferenz wendet sich an Experten im Online-Marketing, Anwender von Google Analytics und Analysten sowie Marketer und Web-Developer. Es ist ein Fachevent, das sich an diejenigen wendet, die bereits erste Erfahrungen mit Google Analytics haben und ihr Wissen auffrischen wollen.

Männchen mit Lupe, search

Drei Konferenztage sind geplant, die sich in

• Training
• Konferenz und
• Workshop

aufteilen. Der Trainingstag ist als Einführung in die Materie gedacht, der das Wissen auffrischt und Neulingen die Thematik erläutert. Die Verantwortlichen teilten diesen Tag in vier Teile auf, die sich mit den Bereichen Grundlagen über Kampagnen und Zielanalyse bis zur Individualisierung beschäftigen.

Google Analytics

Am zweiten Tag findet die Konferenz statt, auf der namhafte Sprecher die Thematik Google Analytics aufgreifen. Besucher erhalten durch die interessanten Vorträge mehr Fachwissen, das die Referenten mit ihren Erfahrungswerten bereichern und ergänzen. Die Veranstalter konnten bekannte nationale und internationale Experten für die Konferenz gewinnen. Zu diesen gehören beispielsweise Andreas Augustin, Matthias Bettag, Claudia Brauer und Jens Bussmann. Jesse Nichols von Google Mountain View kündigt der Veranstalter als Keynote-Speaker an.
Der letzte Tag steht im Zeichen des Workshops, in welchen die Themen des Vortags vertieft werden. In den Workshops kommen kleine Gruppen zusammen, die mit den Profis die Thematik der Konferenz vertiefen.

Die Google Analytics Konferenz findet
vom 23. – 25. Februar 2015
Im Austria Trend Hotel Savoyen
Rennweg 16, 1030 Wien

statt.

 

Diesen Termin sollte sich jeder notieren, der Google Analytics bereits anwendet oder anwenden will. Bei einer themenbezogenen Konferenz ist es ein Leichtes, neue Kontakte zu knüpfen. Es ist ein idealer Zeitpunkt für Networking.

Yahoo, Google, Bing

Die Yahoo Suchmaschine fordert Google heraus

Die Yahoo Suchmaschine konnte durch die eingegangene Partnerschaft mit dem Mozilla Firefox-Browser Google zum ersten Mal im Jahr 2014 Marktanteile in den USA abnehmen.  Für Yahoo ist die Partnerschaft mit Mozilla Firefox eine der bedeutendsten Partnerschaften für das Unternehmen in den letzten fünf Jahren, so Yahoo-Chefin Marissa Mayer. Für US-Internetnutzer hat Firefox in seinem Browser seit November 2014 die Yahoo-Suchmaschine anstelle von Google als Standard. Wie die Zahlen Statcounter nachweisen, kommen jetzt die ersten Auswirkungen dieser Partnerschaft zutage.

Yahoo, Google, Bing

Marktanteile der Suchmaschinen

Dies zeigt sich am Marktanteil von Google, der im Dezember auf 75,2 Prozent (November: 77,3 Prozent) zurückging. Das Minus von nur zwei Prozentpunkten ist nicht weltbewegend, doch der schlechteste Wert seit 2008 für die Suchmaschine Google. Dagegen verzeichnete Yahoo einen Suchanteil von 10,4 Prozent; dem höchsten Wert seit fünf Jahren. Die Partnerschaft zwischen Yahoo und ¬Mozilla ist aufgelegt auf eine Dauer von fünf Jahren. Sie erstreckt sich auf alle internetfähigen Endgeräte wie Desktop sowie Smartphone und Co., die Mozilla als Browser nutzen.

Mozilla

Mozilla arbeitet auch in China und Russland, die zu den wichtigen Märkten gehören, anstelle von Google mit lokalen Anbietern wie Baidu und Yandex zusammen. Mozilla löst sich mit der Partnerschaft mit Yahoo auch auf dem US-Markt von Google und der finanziellen Abhängigkeit zur Suchmaschine, die bis dato der wichtigste Geldgeber war.

Einnahmen

Mozilla erhielt im Jahr 2012 90 Prozent der Einnahmen von Google, das entspricht 280 Millionen US-Dollar. Welche Auswirkungen die Partnerschaft und die damit verbundene neue Aufteilung der Marktanteile in Zukunft haben wird, hängt von den Usern ab und wie schnell die Firefox-User wieder zur Google-Suche wechseln.

Google setzt auf bewegte Bilder

Google setzt auf bewegte Bilder, damit die Suchmaschine für diejenigen attraktiv bleibt, die Werbung betreiben. Mit dem Treiber Bewegtbild misst Google zukünftig die Video-Anzeigen und ob diese User sehen und anschauen. Nach der Einschätzung des Branchenverbands Interactive Advertising Bureau (IAB) betrifft dies alle Spots, bei denen sich 50 Prozent des Videos für mindestens zwei Sekunden im sichtbaren Bereich bewegen. Für alle Publisher und Werbungtreibenden, die Kunden von Doubleclik (einem Tochterunternehmen) sind die Daten verfügbar. Diese Informationen werden zukünftig für Werbung bei Youtube angegeben, die auf PC und Smartphone angesehen wird.

Google Vice President
Nach Angaben von Neal Mohan, Google Vice President für den Bereich Video- und Display-Werbung, ist eine Abrechnung geplant, die sich an der Anzahl der gesehenen Spots orientiert. Google will während des Jahres seinen Geschäftspartner die Informationen geben, welche Dauer ein Clip hatte und ob dieser mit oder ohne Ton abgespielt wurde.

SEO Update

Neues Google Update

SEO Update mit dem Namen Juno Blizzard?

SEO Update
In der SEO-Szene wird derzeit über ein weiteres Google-Update diskutiert. Webmaster berichteten über veränderte Suchergebnisse. Die letzten Updates waren im letzten Jahr. Der Penguin-Algorithmus wurde im Dezember aktualisiert. Aufgrund der Vielzahl an Berichten vieler Webseitenbetreiber, ist es sehr naheliegend, dass Google wiedermal an der Algorithmusschraube dreht. Das mögliche Update wurde unter den Webmastern auch „Juno Blizzard“ genannt.

Das Webmaster-World-Forum berichtete wie folgt:

  • So, nobody else is seeing some major churn today? Traffic is high, conversions non existent. This is a record sales day historically. Made 1 conversion all day. #*$! ridiculous.
  • I noticed lot of change today (01.26). I m not sure, but it maybe link-related
  • Seeing big changes in serps. First 10 results are only brands now. Related or not. Smaller ecoms are complete out of range now. In my niche Amazon took a nice noise dive. ebay outranks Amazon in many cases now.

Auch Mozcast berichtet über solche Aktivitäten die insbesondere am 24. Januar stattgefunden haben. Ein Update für die mobile Suche bei Google ist ebenfalls Gesprächsstoff der letzten Tage. Der Suchmaschinenriese verschickte Mitteilungen an Webmaster und hat darauf hingewiesen, dass deren Seiten nicht mobil optimiert seien. Dies könnte zukünftig für Rankingnachteile sorgen.

Doch das Update ist kein massives, so John Mueller von Google, denn dies habe nichts mit Panda oder Penguin zu tun. Google verändert den Algorithmus ständig (jeden Tag), lt. Google Mitarbeiter Mueller. Er verglich das Update mit einem Sturm, es sei ähnlich wie beim großen Sturm in New York, man dachte, es würde sich zu einem größeren Sturm entwickeln, scheint aber viel weniger zu sein. In New York gab es spürbare Verschiebungen durch Schneeansammlungen und genauso ist es bei dem aktuellen Algorithmus auch. Das heißt, dass es definitiv Veränderungen gab.