Bucherscheinung für Gnadenlose Optimisten

 

Dr. Denis Mourlane

Der Begriff Resilienz wird auch in Deutschland immer bekannter. In diesem Zusammenhang wird auch immer wieder von den „7 Säulen der Resilienz“ gesprochen. Leider werden die von Reivich und Shatté definierten Faktoren gerade in der deutschen populär-wissenschaftlichen Literatur immer wieder falsch wiedergegeben. Dieser Artikel zeigt auf, welche Faktoren einen resilienten Menschen wirklich ausmachen und dass ein hoher Wert auf einem Faktor nicht immer förderlich sein muss.

Resilienz beschreibt die von Mensch zu Mensch unterschiedliche Fähigkeit, mit Druck, mit Veränderungen, Ungewissheit und Rückschlägen im Leben umzugehen. Es handelt sich somit um eine mentale Fähigkeit, die umgangssprachlich mit psychologischer Widerstandsfähigkeit übersetzt werden kann. Bittet man Menschen, die diesen Begriff zum ersten mal hören, einen Menschen, den sie gut kennen und der aus ihrer Sicht über eine sehr hohe Resilienz verfügt, zu beschreiben, erhält man in der Regel immer ähnliche Antworten. Sie werden als selbstbewusst, gelassen, humorvoll, menschlich, zuversichtlich, zielorientiert, intelligent und selbstreflektiert beschreiben. Irgendwie scheint bei ihnen alles zu stimmen. Entsprechend zeigt sich eine hohe Resilienz also nicht nur in herausfordernden Situationen, sondern auch im „normalen“ Leben.

Die US-Forscher Dr. Karen Reivich und Dr. Andrew Shatté von der University of Pennsylvania haben in ihrem Buch „The resilience factor“ zum ersten Mal sieben entscheidende Faktoren beschrieben, die einen hoch-resilienten Menschen ausmachen. Auch wenn die Bezeichnungen dieser Faktoren nicht immer identisch sind, kann man diese sieben Faktoren in der Mehrzahl der wissenschaftlichen Publikationen wieder finden. Diese sieben Faktoren stellen nichts anderes dar, als die im eben genannten Beispiel geschilderten Persönlichkeitsbeschreibungen von hoch-resilienten Menschen. In wissenschaftlicher Sprache ausgedrückt sind die sieben Faktoren: Emotionsteuerung, Impulskontrolle, Kausalanalyse, Selbstwirksamkeitsüberzeugung, Empathie, Realistischer Optimismus und Zielorientierung/Reaching-Out. Was verbirgt sich nun genau hinter diesen einzelnen Faktoren?

Faktor 1: Emotionssteuerung

Wenn sich ein Call-Center-Mitarbeiter wegen eines unhöfflichen Anrufers ärgert und nicht zurück schreit, steuert er seine Emotionen. Wenn eine Flugbegleiterin trotz großer privater Probleme zur Arbeit geht und die Kunden anlächelt, steuert sie ihre Emotionen. Wenn eine Führungskraft mit dem anstehenden Veränderungsprojekt nicht einverstanden ist und trotzdem versucht, seine Mitarbeiter dazu zu motivieren, steuert sie ihre Emotionen. Emotionssteuerung beschreibt also die Fähigkeit, unter Druck ruhig zu bleiben. Resiliente Menschen nehmen ihre Gefühle bewusster wahr, als andere Menschen erkennen diese und können diese durch unterschiedliche Verhaltensweisen und Techniken steuern. Meist geschieht das unbewusst. Sie können dies auch, wenn sie sehr große persönliche Herausforderungen zu bewältigen haben oder schwere Rückschläge erleben. Ihre Leistungsfähigkeit wird entsprechend nur wenig durch ihre Emotionen beeinträchtigt.

Faktor 2: Impulskontrolle

Der Kopfstoß von Zidane gegen Materazzi im Finale der Fußball-WM 2006 ist eines der eindrucksvollsten Beispiele für verlorene Impulskontrolle und die negativen Konsequenzen, die dies nach sich ziehen kann. Es hat ihn und seine Mannschaft weniger erfolgreich gemacht. Impulskontrolle beschreibt also die Fähigkeit, sein eigenes

Verhalten in Drucksituationen zu steuern. Darüber hinaus beschreibt dieser Faktor die Fähigkeit, sich, in unseren immer komplexer werdenden Arbeitsumfeldern, über einen längeren Zeitraum auf eine Aufgabe zu konzentrieren und nicht permanent, z.B. von eingehenden Emails, ablenken zu lassen. Menschen mit hoher Impulskontrolle haben eine klare Strategie, um Ziele zu erreichen, planen im Voraus, folgen nicht gleich ihren ersten Impulsen und geben in der Regel seltener auf, wenn etwas nicht gut läuft. Sie bringen Dinge zu Ende und erleben darüber eine große Zufriedenheit. Sie sind also, auch wenn kaum jemand diesen Begriff mag, vor allem diszipliniert.

Faktor 3: Kausalanalyse

Kausalanalyse beschreibt die Bereitschaft ein Problem, zeitlich und inhaltlich, gründlich und treffend zu analysieren. Diese Fähigkeit hilft Menschen dabei, den selben Fehler nicht wieder und wieder zu machen und nicht zu früh aufzugeben. Also ihre Ressourcen zu verschwenden. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn Menschen auf der Basis dieser Analyse, die Gründe für Erfolge und Misserfolge treffend einschätzen können. Wenn sich ein Mensch zum Beispiel aufgrund eines für ihn spezifischen „Denkstils“ immer die Schuld für einen Rückschlag gibt und gleichzeitig Erfolge immer auf den Zufall zurückführt, wird dies zu wenig Motivation und zu wenig positiven Gefühlen führen.

 

Faktor 4: Selbstwirksamkeit

Selbstwirksamkeit beschreibt unseren Wunsch Herausforderungen anzunehmen und unsere Überzeugung, dass wir durch unser eigenes Handeln, Dinge verändern können. Menschen mit hohen Werten auf diesem Faktor erwarten, dass sie Dinge gut machen werden und engagieren sich entsprechend intensiv, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Sie bevorzugen, statt Routinetätigkeiten, Aufgaben, die eine Herausforderung für sie darstellen, auch wenn dies vielleicht erst einmal mit einer erhöhten Anspannung verbunden ist.

 

Faktor 5: Realistischer Optimismus

Realistischer Optimismus beschreibt die Überzeugung, dass sich Dinge zum Guten wenden können und werden. Er beschreibt außerdem die Fähigkeit, auch in sehr schwierigen Situationen eine Sinnhaftigkeit und etwas Positives zu sehen und zu entdecken: das Glas Wasser ist in der Regel „halbvoll“ und nicht „halbleer“! Realistisch optimistische Menschen zeigen entsprechend auch viel Nachsicht mit ihren Mitmenschen („er hat halt einen schlechten Tag“). Wirklich resiliente Menschen schätzen aber gleichzeitig die Realität treffend ein, sind also nicht übertrieben optimistisch. Denn unrealistischer Optimismus kann im Gegenzug dazu führen, dass Menschen Risiken falsch einschätzen und somit falsche Entscheidungen treffen.

Faktor 6: Empathie

Empathie beschreibt die Fähigkeit eines Menschen, sich auf der Basis von beobachteten Verhalten, in die psychologische und emotionale Lage eines anderen Menschen zu versetzen. Sinngemäß „fühlen“ empathische Menschen „mit“. Vielen Menschen fällt dies leichter, wenn sie schon einmal eine vergleichbare Situation, wie ihr Gegenüber erlebt haben. Empathie hilft uns, mehr Verständnis für unser Gegenüber aufzubringen und ist zum Beispiel für Menschen, die häufig im Kundenkontakt stehen, äußerst hilfreich und eine wichtige Voraussetzung für eine effektive Emotionssteuerung. So wird der weiter oben beschrieben Call-Center-Mitarbeiter wahrscheinlich weniger eigenen Ärger verspüren, wenn er sich bewusst macht, dass der Kunde tatsächlich in einer misslichen Lage ist und es ihm wahrscheinlich ähnlich gehen würde, wenn er der Kunde wäre.

 

Faktor 7: Zielorientierung

Dieser Faktor wird von Reivich und Shatté als „Reaching-Out“ bezeichnet und ist mit Zielorientierung leider nur unzureichend übersetzt. Leider gibt es im Deutschen keinen Begriff, der diesen Resilienzfaktor besser beschreibt. Zielorientierung ist ein Maß dafür, wie gerne sich ein Mensch neue Ziele setzt und diese, überwiegend, unabhängig von der Meinung Anderer, verfolgt und umsetzt. Menschen mit hohen Werten auf dem Faktor Zielorientierung, sind überzeugt, dass sie einen guten Job machen, sind neugierig und haben ein klares Bild von dem, was sie erreichen möchten. Sie unternehmen selbstbewusst, gelassen und konsequent „im Hier und Jetzt“ die notwendigen Schritte, um ihre Ziele zu erreichen und verfallen eher selten in Tagträumereien. Sie sind auch nicht mit getriebenen Menschen zu vergleichen, die ihre Erfolge nie genießen können und sich eher kopflos von einer Herausforderung in die nächste stürzen. Denn dies sind häufig die Menschen, die im Laufe ihrer Karriere an einer Erschöpfungsdepression, also einem Burn-Out erkranken.

Ein hoher Wert ist nicht unbedingt ein guter Wert

Die Werte eines Menschen auf den einzelnen Faktoren können mit Hilfe von Fragebögen ermittelt werden. Das von Reivich und Shatté entwickelte RFI (Resilience Factor Inventory) ermöglicht es darüber hinaus, auf der Basis der Werte und anlaog zum IQ (Intelligenzquotient) seinen RQ (Resilienzquotient) zu bestimmen und mit den Werten einer Gesamtstichprobe zu vergleichen.

Der RQ ist auch deshalb mit dem IQ vergleichbar, weil ein hoher Wert nicht automatisch etwas Gutes bedeutet. Der IQ oder RQ ist immer auf der Basis des Umfelds der Person und weiterer Persönlichkeitsmerkmale zu betrachten. Entsprechend ist mittlerweile hinlänglich bekannt, dass eine sehr hohe Intelligenz für Menschen wie ein Fluch sein kann. Dies ist dann der Fall wenn sie z.B. nicht richtig gefördert werden. Gleichzeitig ist aber auch klar, dass eine sehr niedrige Intelligenz kaum als etwas Positives angesehen werden kann. Ein bisschen Intelligenz kann einfach nicht schaden. Mit der Resilienz verhält es sich ähnlich. Entsprechend benötigt jeder Mensch ein gewisses Maß an Resilienz, um mit den unvermeidbaren Widrigkeiten des Lebens zu Recht zu kommen. Genau wie bei der Intelligenz trägt auch die Mehrzahl der Menschen, diese Fähigkeit bereits in sich. Problematisch kann es werden, wenn die Resilienz zu niedrig ist oder der hohe Wert auf einem einzelnen Faktor, nicht zu dem beruflichen Umfeld der Person passt. Ein hoher Wert auf dem Faktor „Kausalanalyse“ bedeutet zum Beispiel, dass jemand Problemsituationen sehr gründlich analysiert, bevor er eine Entscheidung trifft. Dieser Wert zeigt entsprechend auch eine bedeutende Korrelation mit der Persönlichkeitsdimension „Gewissenhaftigkeit“. Sobald nun aber eine Person in einer hohen Managementposition arbeitet, muss sie lernen, schnell Entscheidungen zu treffen. Die Analysearbeit übernimmt dann in Regel ein Team von Mitarbeitern. Auf der Basis dieser Arbeit, trifft die Führungskraft Entscheidungen. Eine Führungskraft, die sich hier entsprechend nicht ändert, wird dann in der Regel als „Micromanager“ oder „entscheidungsfaul“ bezeichnet und wird in den allermeisten Fällen an einem zu hohen Wert auf dem Faktor Kausalanalyse scheitern. Dies wird aber auch sehr häufig die Führungskraft tun, die nur intuitiv und aus dem Bauch heraus entscheidet, also niedrige Werte auf dem Faktor Kausalanalyse hat.

Studien aus den USA und aus Deutschland belegen eindrucksvoll diese Gegebenheit. Es konnte hier in beiden Ländern übereinstimmend gezeigt werden, dass Führungskräfte über einen signifikant höheren RQ als Mitarbeiter verfügen. Da nicht davon auszugehen ist, dass bei der Auswahl der Führungskräfte der RQ gemessen wurde, haben Unternehmen scheinbar unbewusst Mitarbeiter zu Führungskräften ernannt, die über höhere Werte im Bereich Resilienz verfügen. Außerdem bemerkenswert daran ist, dass sich die Führungskräfte nur auf zwei Faktoren, Kausalanalyse und Realistischer Optimismus, sowohl in den USA als auch in Deutschland nicht von Mitarbeitern unterschieden. Dies zeigt, dass eine hohe Emotionssteuerung, Impulskontrolle, Empathie, Zielorientierung und Selbstwirksamkeitsüberzeugung scheinbar zur Übernahme einer Führungsaufgabe befähigt, während aber eine zu hohe Kausalanalyse und ein unrealistischer Optimismus dies weder in den USA noch in Deutschland tun.

Fazit

Die von Reivich und Shatté identifizierten Faktoren ermöglichen es die Resilienz eines Menschen zu bestimmen und zu beschreiben. Wichtig wird es aber in Zukunft sein, dass Berater, die Resilienztrainings und Resilienzcoachings durchführen, diese Faktoren immer im Zusammenhang mit der besonderen Umgebung der Teilnehmer sehen und auch genau daraufhin hinweisen. Oder würden Sie einen „gnadenlosen“ Optimisten als Sicherheitsexperte für ein  Atomkraftwerk einstellen


Mehr Informationen zum Thema:

Denis Mourlane
Resilienz

 

Die unentdeckte Fähigkeit der wirklich Erfolgreichen


232 Seiten

24,80 Eur[D] / 25,60 Eur[A] / 37,90 CHF UVP

ISBN-13: 9783869801919

November 2012

Ratgeber: Schwangerschaft und Geburt Dr. med Thomas Villinger


Birgit Gebauer-Sesterhenn, Dr. med. Thomas Villinger

Schwangerschaft und Geburt

Großer Ratgeber Partnerschaft und Familie

 

Dieses Buch schafft einen guten Überblick über alle Monate der Schwangerschaft. Mit dem positiven Testergebnis beginnt eine spannende und einmalige Zeit, in der ein neues Leben heranwächst und sich der Körper einer Frau sehr stark verändert. Die Autorin Birgit Gebauer-Sesterhenn schreibt sehr einfühlsam über die seelischen und körperlichen Veränderungen und bringt diese in Zusammenhang mit den jeweiligen Stadien der Schwangerschaft. Darüber hinaus erzählen Mütter hautnah von Ihren ganz persönlichen Erfahrungen, Gefühlen und Gedanken.

Wenn eine Frau schwanger wird, entstehen tausend Fragen, die auf der Seele brennen und dringend beantwortet werden wollen. Dieses GU Nachschlagewerk ist sehr übersichtlich gegliedert, zeigt die einzelnen Schwangerschaftsmonate, liefert Beschreibungen über Babys Entwicklung im Mutterleib, erklärt medizinische Fachbegriffe und klärt über die wichtigsten Untersuchungen bis zum Tag der Geburt auf. Darüber hinaus gibt es noch hilfreiche Praxis-Tipps vom Pflegen eines Säuglings bis hin zum Yoga für Schwangere. Es sind wunderschöne Fotos des Models Eva-Maria während der Schwangerschaft und nach der Geburt.

Ein sehr empfehlenswerter Ratgeber für alle werdenden Mütter und solche, die es noch werden möchten.

Beim ersten Kind gibt`s 1000 Fragen


TRIAS, Vicky Iovine

Beim ersten Kind gibt`s 1000 Fragen:

Alles, was Ärzte nicht sagen, Männer nicht

wissen und nur die beste Freundin verrät

 

Wenn eine Frau schwanger wird, hat sie in der Regel auch tausend Fragen auf dem Herzen, die alle möglichst schnell und ausführlich geklärt werden wollen. Es gibt zahlreiche Schwangerschafts-Ratgeber auf dem Markt, die sich vorwiegend mit den Basics beschäftigen, aber wenig persönliche Eindrücke vermitteln.

Dieses Buch hebt sich von allen anderen bisher dagewesenen Büchern über die Schwangerschaft ab. Es ist großartig und mit einer unverblümten Witzigkeit geschrieben. Die Autorin betrachtet die Themen mit einer gehörigen Portion Ironie, jedoch nie lächerlich! Es ist kein Fakten-Buch sondern eine liebevolle Schrift, die von persönlichen Erfahrungen zehrt und durch die Ehrlichkeit hervorsticht. An sehr vielen Stellen im Buch muss man schmunzeln und mitunter auch mal herzhaft lachen. Vicky Iovine hat echtes Comedy Potential.

Gleichzeitig spricht sie Ihren Leserinnen Mut zu, auch wenn sie die Vor- und Nachteile offen darlegt und nicht beschönigt. Gerade das Aussprechen der Wahrheit macht den Ratgeber so authentisch und hilfreich. Viele Autoren geben den Schwangeren das Gefühl: „Alles ist schön und toll in der Schwangerschaft!“, sodass sich die eine oder andere schon fragen wird: „Bin ich eigentlich normal?“.

Die Zeichnungen passen sehr gut zum Text und auch insgesamt ist das Buch sehr ansprechend und themenbezogen gestaltet, ohne kitschig zu wirken.

Ein rundum empfehlenswerter Ratgeber!

Audrey Hepburn – Die 60er

Buchrezension: Audrey Hepburn

Hepburn Audrey Bio

Audrey Hepburn and Ronald Reagan US Government derivative work: César (talk)

Audrey Hepburn ist die Stilikone der 60er Jahre mit Kurzhaarschnitt, Caprihose, Ballerinas und stylischer übergroßer Sonnenbrille. Sie prägte eine ganze Generation durch ihre unvergleichliche Ausstrahlung und ihren unverkennbaren zeitlosen Stil. Noch heute ist sie Vorbild für Frauen in der ganzen Welt. Das Buch, erschienen im Edel Verlag, ist eine Hommage an Audrey Hepburn mit mehr als 200 Bildern. Man begibt sich auf eine faszinierende Zeitreise in die Welt des Filmgeschäfts auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Von Fotos zu den Dreharbeiten des legendären Films “Frühstück bei Tiffany”, über bisher unveröffentlichte Fotos, bis hin zu Shootings für sowohl damals als auch heute angesagte Modemagazine. Fotografen sind hier Bob Willoughby, William Klein, Bert Stern, Douglas Kirkland und viele andere mehr. Die unvergleichliche Schönheit der Hepburn kommt in diesem Bildband wundervoll und vor allem eindrucksvoll zur Geltung. Man ist fasziniert von ihrer umwerfenden und eleganten Ausstrahlung, von Audreys Aussehen kann man nur träumen.

Immer wieder stößt der Leser auf Zitate von Hepburn selbst, aber auch auf die von Weggefährten wie Arbeitskollegen, Freunden, Modedesignern und Fotografen. Während des Lesens taucht man förmlich ein in die Welt der 60er Jahre ein. Ein überaus gelungener Bildband der beiden Autoren David Wills und Stephen Schmidt, welcher sicherlich Einzug in jeden Haushalt eines Audrey Hepburn Fans halten wird.

Nina Ruge

Nina Ruge und Günther Bloch: “Was fühlt mein Hund? Was denkt mein Hund?”: Buchrezension

Ruge und Bloch

Nina Ruge Diva 2008 Author License Klaus Mueller

Das Buch “Was fühlt mein Hund? Was denkt mein Hund?” ist im letzten Jahr bei Gräfe und Unzer mit den Autoren Nina Ruge und Günther Bloch erschienen. Rein optisch ist das Buch schon wegen seiner ansprechenden, kartonierten Covergestaltung ein Hingucker. Schöne und aussagekräftige Fotos von Hunden zieren Vorder -und Rückseite, sowie die meisten Buchseiten. Nina Ruge dürfte wohl den meisten Menschen aus dem Fernsehen wie z.B. der Sendung “Leute heute” und dem mit ihr untrennbar assoziierten Spruch am Ende einer jeden Sendung “Alles wird gut!” in Erinnerung sein. Ruge stellte sich wie viele Hundebesitzer Fragen wie: “Haben Hunde eine Seele?, Was braucht der Hund zum Glück? oder Können Sie lieben, trauern oder wütend werden?”

Zur Seite bei der Beantwortung einer Vielzahl an Fragen steht ihr der renommierte Experte für Wolfs – und Hundeverhalten, Günther Bloch. Im Buch führen die beiden Dialoge über diese Fragen. Ruge fragt und Bloch antwortet wissenschaftlich fundiert und dennoch sehr gut verständlich. Für den Leser ist es ein interessantes und informatives Zwiegespräch, dessen Tenor sicherlich am Ende lauten müsste: “Die Beziehung zwischen Mensch und Tier beruht vor allem auf gegenseitigen Vertrauen und Empathie.” In dem Buch geht es um das, was Hunde für den Menschen bedeuten. Sie sind Begleiter, Zuhörer, Beschützer, Partner in der Freizeitgestaltung und vieles mehr. Viele Menschen stellen hohe Anforderungen an ihren Vierbeiner, ohne sich dessen bewusst zu sein. Auch diese Tatsache wird einfühlsam thematisiert.

 

Es geht nämlich nicht nur darum, dass der Hund dem Menschen guttun soll, sondern auch um die Frage welche Bedürfnisse ein Hund hat und wie man diese befriedigen kann. Das Buch ist ein solider und toll illustrierter Ratgeber zum Thema der Beziehung zwischen Mensch und Hund. Ganz unterschiedliche Ansätze der Hundeerziehung werden genauso angesprochen wie beispielsweise die Gefühlswelt eines Hundes. Nina Ruge hat ganz viele Fragen rund um den Hund intuitiv richtig beantwortet, bzw. geht es meistens schon in die richtige Richtung. Des Rätsels Lösung bietet dann letzten Endes die Antwort von Günther Bloch. Wenn man seinen Hund richtig beobachtet, kann man durchaus aus seinen Verhaltensweisen lernen und persönliche Schlüsse ziehen. Bloch steht mit effektiven Tipps und Tricks zur Seite. Nina Ruge bringt beinahe in jeder Frage ihre persönliche Erfahrung mit den eigenen Hunden ein. Das macht den Inhalt des Buches sehr greifbar und persönlich. Dieses Buch ist alles andere als ein trockener Ratgeber! Vielmehr trifft eine Tierliebhaberin auf einen Experten, – ein absolut gelungenes, neuartiges und empfehlenswertes Buch.

 

Harald Glööckler “Jede Frau ist eine Prinzessin”

Das Buch “Jede Frau ist eine Prinzessin” ist 2012 im Printsystem Medienverlag mit dem Autor Harald Glööckler und der Co Autorin Pelén Boramir erschienen. In zwanzig Kapiteln plus Prolog erzählt Glööckler aus seinem facettenreichen und turbulenten Leben.

Glööckler Harald Buch Jede Frau ist eine Prinzessin

Harald Glööckler & Printsystem Medienverlag Jede Frau ist eine Prinzessin

Herr Glööckler ist nämlich nicht nur “Prince of Fashion”, Künstler und Designer, sondern auch Buchautor. Sein Credo lautet “Jede Frau ist eine Prinzessin” und zwar unabhängig von ihrer Konfektionsgröße. Der Einband und die Aufmachung des Buches ist sehr stilvoll und elegant. Der Einband ist kartoniert und in einem schimmernden Vanilleton gehalten. Typische Glööckler Attribute in Gold und ein Coverfoto des Meisters persönlich, lassen bereits beim ersten Augenschein seine Handschrift erkennen. Die Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend und vielfältig. Es sind sowohl Bilder von Glööckler, als auch von seinem Hund Billy King, Fashion Shootings und Kunstwerken zu sehen. Außerdem kann der Leser fantastische handgezeichnete Modeentwürfe bestaunen, die bis in kleinste Detail die Handschrift von Harald Glööckler tragen. Sehr interessant sind auch immer wieder eingebrachte themenrelevante Zitate von berühmten Persönlichkeiten wie Charlie Chaplin, Mahatma Gandhi, Mae West sowie dem Autor persönlich.

Glööckler gibt im Buch Tipps was eine Frau tun kann um sich wie eine Prinzessin zu fühlen. Damit sind nicht etwa wie man annehmen könnte Schmink – und Kleidungstipps gemeint, sondern geht es vielmehr um die innere Haltung und Einstellung zum Leben. Glööckler plädiert beharrlich darauf, dass jeder Mensch seine eigene Persönlichkeit in den Vordergrund stellen sollte und man auch durchaus manchmal gegen den Strom schwimmen muss. Er macht unbedingt Mut, die verschiedenen Facetten einer jeden Frau zu unterstreichen und ganz nach dem persönlichen Feeling mal die Fême fatal aber auch die liebenswerte Mutti zu sein. Harald Glööckler schreibt, dass er der festen Überzeugung sei, dass eine Frau mit Größe 46 genau so attraktiv sein kann, wie eine Frau mit Konfektionsgröße 36.  Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an privaten Einblicken in sein Leben. Sei es seine traurige Kindheit, die Entstehungsgeschichte seines Imperiums “Pompöös”, die Liebesgeschichte um seinen treuen Lebensgefährten Dieter Schroth, oder sein unbeirrbarer Glaube an Engel und Übernatürliches. Man erkennt trotz der Co-Autorin Peléne Boramir Glööcklers ganz persönliche Note, seine Gedankengänge und seine Empfindungen wieder. Ich könnte mir vorstellen, dass Herr Glööckler vielen Frauen unglaublich viel Mut macht zu sich selbst und seinen Kurven zu stehen. Ein gelungenes, vielfältiges und unbedingt zu empfehlendes Werk.

Leseprobe zu Harald Glööcklers Buch „Jede Frau ist eine Prinzessin“

leseprobe glööckler buch

Sonya Kraus Baustelle Baby

Babybaustelle Sonya Kraus

© Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

Das Buch “Baustelle Baby” von Sonya Kraus hat den Untertitel “Ein Aufklärungsbericht” und genau das ist es auch. Es ist ein schonungslos ehrliches und offenes Buch, das den Leser nicht verschont, – sondern ihn mit den sowohl positiven als auch negativen Seiten des Kinderkriegens konfrontiert. Stellenweise sind intime Erfahrungsberichte von Kraus persönlich zum Besten gegeben. Darüber hinaus gibt es fundierte und wissenswerte Tipps zu allen Themen rund ums Baby, der Schwangerschaft, Geburt und vieles mehr. Sonya Kraus beschönigt die Dinge nicht, sie sagt ihren Leserinnen endlich einmal wie es wirklich ist. Das Buch ist sowohl amüsant als auch ernsthaft, ein angenehmer Mix aus Unterhaltung uns Wissenswertem. Es werden zudem noch Fragen beantwortet, die sich viele Frauen stellen wie etwa “Wie ist der Sex während und nach der Schwangerschaft” oder “Was tun, wenn`s nicht klappt mit dem Klapperstorch?”

Die Autorin gibt ganz offen intimste Details von sich preis, doch sie berichtet nie unter der Gürtellinie. Das Buch ist in jedem Fall eine gute Entscheidungshilfe bei der Frage nach dem Kinderwunsch. Sonya Kraus zeigt positive und negative Seiten der Schwangerschaft auf und kommt letzten Ende für sich persönlich zu der Feststellung, dass es nichts Schöneres als Kinder gibt.


Harald Glööckler, – eine Talente – Symphonie par excellence !

Buchrezension

Glööckler Harald

© Foto: Glööckler House & Home / Frank P. Wartenberg

Das Buch “Harald Glööckler”, –  erschienen bei Bastei Lübbe, ist eine beachtliche und bewundernswerte Zeitreise durch das Leben des Harald Glööckler. Geboren 1965 im unspektakulären Maulbronn-Zaisersweiher, kämpfte er sich allen Widrigkeiten zum Trotz an die Spitze des deutschen Modeolymps. Seine Kindheit war geprägt von der Dominanz des Vaters, den Verunglimpfungen gegenüber der Mutter von Seiten der Familie des Vaters und der Angst und Sorge um die geliebte Mutter. Seine Schilderungen lassen erahnen welches Leid er bereits in jungen Jahren erfahren haben muss.

“Wäre ich erwachsen gewesen, hätte ich den Kontakt abgebrochen, aber als Kind musste ich mir alles anhören. Es blieb mir nichts anderes übrig. Ich sagte nichts dazu und zog mich in meine eigene Welt zurück. Ich schottete mich innerlich ab gegen die Leute aus der Familie meines Vaters, die schlecht über meine Mutter redeten.”

Sein Vater brach regelmäßig in Wut aus und schlug seine Mutter gnadenlos mit einem unvorstellbar hohen Maß an Aggression, denn längst war er dem Alkohol verfallen. Angst (bis hin zur Todesangst) war Harald Glööcklers täglicher Begleiter in seiner kindlichen Sorge um seine Mutter. Die Eltern führten eine Gastwirtschaft. Es muss der schlimmste Tag im Leben des Harald Glööckler gewesen sein:

Im Alter von nur dreizehn Jahren musste er mitansehen, wie sein Vater die Mutter zusammenschlug und sie blutüberströmt die Treppe hinunter fiel. Drei Tage später verstarb sie im Alter von neununddreizig Jahren an den Folgen eines freigesetzten Blutgerinsels im Gehirn. Harald Glööckler sprach nach eigenen Angaben seit diesem Tag kein Wort mehr mit seinem Vater, der im Jahr 1992 verstarb.

Die Liebe zur Mode hat ihm vermutlich das Leben gerettet. Schon als Kind hatte er den Plan gefasst, alle Frauen zu Prinzessinen zu machen. Glööckler absolvierte eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in einem Modekaufhaus in Mühlacker. Diese schloss er mit Bestnoten ab und wurde gleich nach der Ausbildung Einkäufer für Herrenmode in seinem Lehrbetrieb, sowie einem Zweithaus in Vaihingen an der Enz. Mit Modenschauen verdiente er zusätzliches Geld und verschaffte sich gleichzeitig weitere Kenntnisse in der Modebranche. Er kleidete sich exzentrisch und stand offen zu seiner Homosexualität. In einer angesagten Mannheimer Disco lernte Harald Glööckler die Liebe seines Lebens, – Dieter Schroth, – kennen. Dieser war zum damaligen Zeitpunkt jedoch noch verheiratet und mit zwei kleinen Kindern lebend. Eine schwierige Situation für alle Beteiligten.

Harald Glööcklers Karrierestart

Gemeinsam eröffnete man das erste eigene Geschäft unter dem Namen “Jeans Garden” in Stuttgart, welches kurze Zeit später in Pömpöös umbenannt wurde und noch heute das Label Glööcklers ist. Harald Glööckler schwärmte bereits damals für schrille und ausgefallene Kleidung und er wollte weg von Jeans und Bluse, hin zu Einzigartigem. Fertige Kleidungsstücke nähte er zu neuartigen Kreationen um und seine Kundinnen rissen es ihm dankbar aus den Händen. Schnell sprach es sich herum, dass man in diesem Laden außergewöhnliche Kleidung in stilvollem Ambiente und persönlicher Wohnzimmeratmosphäre bekommen konnte.

Glööckler veranstaltete 1994 eine Modenschau im neuen Schloss Stuttgart mit eigenem Song und Musikvideo. Die nachfolgende Schau im Jahr 1995 in der Alten Reithalle, wurde mit Showgrößen wie Gina Lollobrigida und Chaka Khan gekrönt. Die Presse berichtete und Glööckler avancierte zu einer schillernden Persönlichkeit. 1997 fanden eine Gala in Hong Kong im Grand Hyatt und sechs Trendshows auf der Interstoff Asia, – der größten asiatischen Messe, statt. Bei der Rückkehr nach Stuttgart kam es zu heftigen Differenzen mit dem stillen Teilhaber, was Harald Glööckler in finanzielle Schwierigkeiten brachte. Glööckler malte zu dieser Zeit bereits und eröffnete 1998 seine eigene Galerie und veranstaltete eine erfolgreiche Vernissage seiner Gemälde. Im darauffolgenden Jahr eröffnete er mit Pompöös anlässlich des 50 jährigen Jubiläums die bekannte Düsseldorfer Modemesse Igedo mit Stargästen wie Gina Lollobrigida, den Weather Girls und Brigitte Nielsen. Im gleichen Jahr folgte eine Modenschau mit dem längsten Laufsteg der Welt auf dem Kurfürstendamm.

Außerdem gastierte Glööckler im Kaufhof Stuttgart mit seiner Prêt – à  porter Mode auf mehr als 100 m². 2000 rief dann schließlich die Hauptstadt Berlin, denn Stuttgart wurde für seine Visionen zu klein und man wollte Ballast hinter sich lassen. Glööckler und Schroth zogen mit ihrem Unternehmen samt Privatwohnung um und richteten noch im gleichen Jahr wieder ein Show am Kurfürstendamm mit dem längsten Laufsteg der Welt (Stargast dieses Mal: Brigitte Nielsen),  sowie eine Modenschau im Grand Hotel Berlin und eine Haute Couture Show in Krakaus Oper aus.

“Berlin, das spürten wir, hatte auf uns gewartet.”

Was folgte, waren zahlreiche Modenschauen und die Ausstattung des Friedrichstadt Palastes mit 350 Kostümen. Den lukrativsten Coup fädelte Glööckler höchst persönlich ein, denn er kreierte seine eigene, preiswerte Pompöös – Linie exklusiv für den Teleshoppingsender HSE24. Ein regelrechter Hype entfachte und die Kundinnen bestellten quasi alles was sie von Harald Glööckler bekommen konnten. Sie identifizierten sich nicht nur mit der Mode, sondern auch mit der Person Harald Glööckler. Viele sahen in ihm wohl so etwas wie “den Erlöser”.

“Herr Glööckler, sie hat der Himmel geschickt. Ich wollte mich umbrigngen, aber Ihre Sachen haben mir Lebensmut zurückgegeben.”

Glööckler verstand es wie kein anderer, die Frauen glücklich zu machen und betonte stets, dass sich seine Mode auch an die Frauen mit großen Größen richten würde. Die Fangemeinde wuchs stetig an und die Kollektionen wurden permanent beispielsweise um eine Schmuck oder Unterwäschekollektion erweitert. Seit dieser Zeit wuchs das Imperium Glööckler und Pömpöös kontinuierlich an. Es folgten zahlreiche Kooperationen mit Unternehmen wie Seltmann Weiden, Granada ITV und eigenen Kollektionen für Schmuck, Homewear oder Mobilfunkzubehör.Auch das ausländische Fernsehen heuerte ihn für Shopping Shows in UK und Japan an. Im Jahr 2010 saß Glööckler erfolgreich und sich publikumswirksam inszinierend in der Jury der Sendung “Let´s dance”, startete eine Modelinie im Klingel Katalog, begann die Kooperation mit einem Kosmetik Hersteller, richtete ein Show im Cafe de Paris in London aus und natürlich nicht zu vergessen: die Vorstellung des Buches “Harald Glööckler” auf der Frankfurter Buchmesse. Seit 2011 vertreibt er Mode, Kosmetik, Schmuck und vieles mehr über den Shoppingkanal QVC und ist zum berühmtesten Aushängeschild es Senders geworden. Seine Sendungen brechen regelmäßig Rekorde und die Stunden mit ihm als Gast sind bereits legendär.

HG Bon Prix
GLÖÖCKLER presented by bonprix Frank P. Wartenberg

Seine Fans liegen ihm zu Füßen und bewundern ihn über seine Fähigkeiten als Modemacher hinaus auch für sein Engagement für Bedürftige in der Funktion als Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerks und Schirmherr des Deutschen Nothilfefonds. Außerdem setzt er sich für die Tierschutzorganisation PETA ein, für die er bereits eine Kampagne unter dem Titel “Tiere tragen Pelz, Menschen tragen Mode” machte und die Hüllen fallen ließ. Und trotz dieses rasanten Aufstiegs scheint Harald Glööckler nie vergessen zu haben wer er ist und was ihm wichtig ist. Er ist Mensch geblieben mit einem Mann an seiner Seite, der all das mit aufgebaut und arrangiert hat. Die Liebe der beiden ist auch während des Lesens deutlich spürbar. Harald Glööckler glaubt fest an seine Visionen, auch wenn in diesem Augenblick niemand an ihn glaubt. Außerdem steht er zu seiner Spiritualität und scheut sich nicht davor Wünsche an das Universum zu verschicken.

Glööckler ist und bleibt authentisch, – er lässt sich durch nichts und niemanden verbiegen. Er ist er selbst und sein Erfolg gibt ihm Recht!

Die Kunst des SEO

Die Kunst des SEO: Strategie und Praxis erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung ist ein Buch von echten Profis der Branche. Eric Enge, Stephan Spencer, Jessie C. Stricchiola und Rand Fishkin heißen die Autoren. Das Buch ist über O’Reilly in der 2. Auflage am 28.10.2012 erschienen. Der Buchpreis beträgt 49,90 Euro. Wissenschaftliches Fachwissen auf 824 Seiten bietet die Lektüre den Lesern.

Es wird ganz klar und deutlich dargestellt, wie einzelne Prozesse, wie z.B. das Crawling der Suchmaschinen funktionieren. Die Auswirkungen von Google+ auf das Ranking werden anschaulich dargestellt. Auch verständlich gezeigt wird, wie die Menschen Suchmaschinen beeinflussen. Nur mit einer erfolgreichen SEO-Strategie gelangt man zum Ziel. Suchmaschinenoptimierung ist nicht nur eine schnelle Abhandlung, wodurch man in den Ergebnissen bei Google direkt aufgefunden wird. Dahinter steckt ein strukturiertes Fachwissen, was gezielt und strategisch angewendet werden muss, um erfolgreich zu sein. Die Hintergrundinformationen bis ins kleinste Detail zeigt die Lektüre von Eric Enge, Spencer, Stricchiola und dem bekannten SEO-Experten Rand Fishkin. Entwicklungen von Suchmaschinenmarketing, Beispiele zu Social Media, Fakten, Erkenntnisse und vor allem wissenschaftlich belegte Informationen präsentiert „Die Kunst des SEO“.

 

Themen des Buches

  • Verstehen, wie Menschen Suchmaschinen benutzen
  • Die innere Logik und die Funktionen der Suchmaschinen erkennen
  • Suchmaschinenoptimierung strategisch planen
  • SEO auf unterschiedliche Unternehmensziel ausrichten
  • Eine SEO-freundliche Website aufbauen
  • Verlinkenswerten Content erstellen und nachhaltiges Linkbuilding betreiben
  • Social Media und Userbeiträge berücksichtigen
  • SEO für die vertikale Suche
  • Ergebnisse verfolgen und Erfolge messen
  • Sichtbarkeitsverluste durch Domainänderungen oder Redesigns vermeiden
  • Auf dem Laufenden bleiben: Optimierungsforschung und –Analyse
  • Ein eigenes Optimierungsteam aufbauen bzw. outsourcen

 

Fazit

Das Buch bietet präzise Details aus den Bereichen SEO, Social Media und SEM. Wer sich ein umfassendes Kompendium zum Thema Suchmaschinenoptimierung wünscht, sollte sich das Buch zulegen. Wertvolle Hintergrundinformationen zeigen vor allem warum einzelne Maßnahmen zum Erfolg führen. Das Preis-Leistungsverhältnis passt in jedem Fall und der Mehrwert für den Leser ist ebenfalls vorhanden.

Katze küsst Kater: Mein Buch über die Liebe Bastei Enertainment

In diesem Buch begibt sich Daniela Katzenberger auf Kater-Suche und fragt sich, wo man diesen kennen lernen kann und man feststellt, ob er der Richtige ist und man den ersten bösen Krach am besten übersteht. Daniela erzählt von privaten Erfahrungen von ersten Dates, was für sie persönlich eine glückliche Beziehung bedeutet und was sie erwartet wenn sie ihr Herzblatt zu Hause vorstellt. Sie plaudert aus dem Nähkästchen, teilt Erfahrungswerte und gibt ihren Lesern Liebes-Tipps. Der Schreibstil des Buches ist witzig, unterhaltsam und ironisch, eben ganz so wie man Daniela Katzenberger kennt. Viele Leser werden sich mit den persönlichen Erlebnissen von Daniela identifizieren können oder haben bereits ähnliche Situationen erlebt.

Bei Beziehungsdesastern gibt sie nicht ausschließlich den Männern die Schuld, sondern gesteht auch eigene Fehler ein. An vielen Stellen muss man lachen und fühlt sich sehr gut unterhalten. Das Buch ist sehr authentisch und erinnert oft an Szenen aus Danielas Dokumentation, in der sie nicht selten als kleines Plappermäulchen rüberkommt. Sie spricht offen aus, was sie denkt und spricht unverfroren über eigenen Malheurs rund um die Themen Kennenlernen und Liebe. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Bilder, Tests und Interviews, die einen hohen Unterhaltungswert haben. Über Daniela selbst erfährt man eine ganze Menge. Sie vertritt feste Ansichten, von denen sie kaum oder gar nicht abweicht. Dadurch ist sie 100 % authentisch.
Für alle, die Daniela Katzenbergers Doku lieben, ist das Buch „Katze such Kater: Mein Buch über die Liebe“ ein echtes Muss. Das Cover ist sehr schön gestaltet und spiegelt Danielas Style perfekt wieder.