SMO bzw. Social Media Optimization
SMO oder Social Media Optimization ist die Bezeichnung für eine
Webseitenoptimierung. Diese bewirkt, dass es die Webseiten einfacher
haben in die Social Media Dienste Aufnahme zu finden. Unter Social Media
Dienste werden Social Networks, Social Bookmarks und Weblogs
verstanden. Verwendet wird SMO im Online Marketing und hier synonym zum
Social Media Marketing.
Den eigentlichen Gedanken hatte Rohit Bhargava im Jahre 2006. Vier Jahre
später brachte er seine fünf Regeln der SMO zu Papier. Diese Regeln
sollten dazu dienen, so die Idee von Rohit Bhargava, die Gestaltung
sowie die Aufbereitung der Webseiten so vorzunehmen, dass Nutzer der
Social Media Dienste damit auch umgehen können. Verschiedenen
Schaltflächen und RSS-Feeds sind für eine simplere Annahme der
Social-Bookmarking-Dienste wie geschaffen. So besteht die Möglichkeit
Inhalte und Quellcodes einfach in die Webseiten einzubinden.
1. Regel – interessante Inhalte schaffen
dazu gehört, dass aktuelle, hochwertige und nachhaltige Inhalte erstellt werden
Nutzen sollte man eingängige Titelzeilen– da diese die Aufmerksamkeit auf sich ziehen
2. Regel – Die Inhalte leichter teilen können
In den Webseiten integrierte Buttons bieten sich dafür an, Inhalte
zügiger, leichter und problemloser zu speichern, z. B. mit Like-Buttons.
Relevante Tags, mit gutem Inhalt und spannend beschrieben sollte man
vergeben. Damit erscheinen Blogeinträge und (Web)Seiten in generierten
Listen automatisch und oft. Die Seite kann sich so weit oben in Position
bringen.
Bei den Social Bookmarking Diensten sollte man seine Einträge als Erster
speichern. Damit kann man initiale Tags und Beschreibungen selbst
vergeben.
3. Regel– User bzw. Nutzer sollte man belohnen
Die Möglichkeit zur Incentivierung sollte man Nutzern gewähren.
Beantworte Fragen sofort, gib zeitnah Tipps und Hilfe
Aktive Teilung der Inhalte
Für die Übermittlung der Inhalte nutze die zur Verfügung stehenden Dienste und technischen Wege wie z. B. Ping-Dienst
Werde selbst Mitglied bei Social Media und teile die Inhalte mit anderen
Verknüpfung (Mashup) – ermutige die Nutzer
Gib anderen die Erlaubnis zur Einbindung der Inhalte
Die Inhalte stelle als RSS-Feed bereit
Abgrenzung der SEO zu anderer Thematik
Die SMO (Social Media Optimization hat andere Ziele als die SEO (Suchmaschinenoptimierung), die auf die Suche nach Begriffen ausgerichtet ist. Die SMO beschäftigt sich mit der Thematik, die Angebote im Internet und die Inhalte so zu gestalten, dass sie alle Usern einen einfacheren Zugriff auf die Seiten haben und die Benutzung damit einfacher wird.
Eine Seite in den Social Media hat die Social Media Marketing (SMM), die sich auf die Außenwirkung konzentriert. Die Optierung der SMM findet außerhalb der Seite statt, die der SMO auf der eigenen Seite. Diese Grenze ist fließend, da auch auf fremden Seiten die Inhalte, die über RSS angeboten werden, verwendet werden können.
Frei von SPAM
In der Hauptsache greift die SMO auf der eigenen Seite ein, sodass
diese Methode in der Regel frei von Spam ist. Ungewollte Werbeaktionen
können jedoch über die RSS-Feeds verbreitet werden.
SMO bietet weitere Chancen
Die SMO bietet nicht nur eine vereinfachte Verteilung der eigenen Inhalte über RSS an, sondern auch:
Es wird den Nutzern leichter gemacht, in andere Medien über eine Marke ihre Meinung zügig und ohne Aufwand bereit zu stellen. Mit einem einfachen Klick kann der User ein Zeichen (positiv oder negativ) setzen. Eine einfache Methode, die gerne angenommen wird.
Auch findet in Bezug auf die sozialen Medien eine offene Haltung positive Bewertungen.
Nachdem Google die Kriterien, die für die Bewertung beim Ranking
Gültigkeit haben, geändert hat, bezieht die Suchmaschine bei ihrer Suche
auch Blogs, Facebook, Twitter und LinkedIn ein, was wiederum die
Wichtigkeit von SMO verdeutlicht. Bei der Suchmaschinenoptimierung
erfüllt das Standardprogramm nicht mehr alle Optionen. Nicht nur bei
Google ist die Wahrnehmung dieser Optionen wichtig für das Ranking,
sondern auch andere Suchmaschinen wie z. B. Bing von Microsoft. Bing hat
sich schon lange für diesen Weg entschieden.
Nichts geht ohne Risiken
Kunden hinterlassen in der Social Media nicht immer eine gute bzw. positive Nachricht. Ebenso wie andere User sind auch Kunden nicht immer mit dem Produkt oder dem Service zufrieden und so hinterlassen sie eine Meinung, negativ ist. Nicht kalkulierbar sind die Ergebnisse. Auch können die Inhalte der eigenen Seite missbraucht werden und so finden sich deine Inhalte auf anderen Seiten wieder (Plagiate), wobei keine Quellangaben oder Links vorhanden sind. Hier ist eine klare Abgabe der Lizenz notwendig und außerdem regelmäßige Kontrolle.


